<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><rss xmlns:atom='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' version='2.0'><channel><atom:id>tag:blogger.com,1999:blog-24281016</atom:id><lastBuildDate>Fri, 08 Jan 2010 12:58:07 +0000</lastBuildDate><title>Biß der Woche</title><description>Bissige Sprüche bekannter Menschen regen mich zu mancherlei Betrachtung an.  Ich lade Sie ein, meine Anmerkungen zu kommentieren. Ihre Meinung bereichert meine Weltsicht.</description><link>http://4dem.de/biss-der-woche/index.htm</link><managingEditor>noreply@blogger.com (Hans Kolpak)</managingEditor><generator>Blogger</generator><openSearch:totalResults>66</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-24281016.post-5778562442183783680</guid><pubDate>Thu, 31 Dec 2009 18:24:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-12-31T20:58:49.580+01:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Politik</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Verfassung</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>politisch korrekt</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Grundgesetz</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Publizieren</category><title>Biß vom 31. Dezember 2009</title><description>&lt;b&gt;Was auch immer geschieht:&lt;br /&gt;Nie dürft ihr so tief sinken&lt;br /&gt;von dem Kakao, durch den man euch zieht,&lt;br /&gt;auch noch zu trinken!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;a rel="nofollow" target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_K%C3%A4stner"&gt;Erich Kästner&lt;/a&gt;, Schriftsteller, 1899 - 1974&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wessen Brot ich eß, dessen Lied ich sing!" ist der Leitspruch der Gutmenschen, die politisch korrekt publizieren. Erich Kästner war keiner von diesen, denn er ist erhaben über den Verdacht, ein Altnazi zu sein, wurde er doch aus dem Schriftstellerverband ausgeschlossen und seine Bücher öffentlich verbrannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es braucht schon einen mehr oder weniger ausgeruhten Geist, um kreative Genialität zu entfalten, die den eigenen Tod überdauert. Würde ich zehneinhalb Stunden täglich stehend und laufend in einer lärmenden staubenden Fabrikhalle um ein Fließband tanzen, so wäre ich am Abend so platt, daß ich ohne innere Widerstände politisch korrekte Gedanken pflegen, Sätze schreiben und Worte sprechen würde. Wie ein Gehirnamputierter würde ich grinsen und schweigen. Der Fluch ist: Ich weiß, wie es in einer Fabrik zugeht. Und es hat mich erzürnt, von dem Geist dort ergriffen und niedergezwungen zu werden, so daß mir das freie Entscheiden und das schöpferische Denken abhandenzukommen drohte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;War Günther Grass noch politisch korrekt, als er in seinem Roman "&lt;a  rel="nofollow" target="_blank"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Im_Krebsgang"&gt;Im Krebsgang&lt;/a&gt;" im Jahre 2002 &lt;a rel="nofollow" target="_blank" href="http://books.google.de/books?q=%22War%20in%20the%20Empty%20Air%3A%20Victims%2C%20Perpetrators%2C%20and%20Postwar%20Germans.%22"&gt;deutsche Menschen als Opfer&lt;/a&gt; beschrieb? Ziemlich unerhört, oder? Argumentierte Henryk M. Broder in Jahre 2006 politisch korrekt, wenn er &lt;a  rel="nofollow" target="_blank"  href="http://www.achgut.de/dadgd/view_article.php?aid=3094"&gt;Günther GraSS&lt;/a&gt; kritisiert? Wer blickt da noch durch, wenn das in Talk-Shows so beliebte Hauen und Stechen, wegen des Unterhaltungswertes redaktionell angeheizt, auch im Internet intensiv gepflegt wird? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, nein, nein - das ist alles politisch inkorrekt! Politisch korrekt sind die Deutschen, die bis heute auch als Söhne, Enkel und Urenkel schwer an der Bürde tragen, Kriegsverbrecher und Kriminelle zu sein. Basta! Wer das anders sieht, ist ein Neonazi und gehirngewaschen, "brain washed" wie die Gutmenschen auf der grünen Insel wohl wissen. Die Besatzungsmacht der Briten kennt keine dunklen Seiten in ihren Geschichtsbüchern.  Warum auch? Sie führte einen guten Krieg, einen "good war", gegen den bösen &lt;a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.stupidedia.org/stupi/Adolf_Hitler"&gt;Schauspieler&lt;/a&gt; &lt;a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.google.de/search?&amp;q=%22finanzcoach+dr.+hitler"&gt;Adolf Hitler&lt;/a&gt; und all die Schurken, die um ihn waren. Gutes wird unterschlagen, Schlechtes wird hinzuerfunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schauspieler leben international in ihren Rollen die Abgründe ihres menschlichen Wesens aus. Sie zeigen Gefühle - in Hollywood dürfen sie das. Aber in Deutschland ist solcherlei verpönt. Hier gibt es das Regietheater und die Persönlichkeit der Filmschauspieler muß sich der &lt;a  target="_blank" href="http://www.JostHeider.com/forum"&gt;Diktatur der Regisseure&lt;/a&gt; unterordnen. Das ist politisch korrekt. Es wimmelt unter uns Gutmenschen nur so von Betroffenheitsfanatikern und Bedenkenträgern, die  schwer gebeugt und schuldbewußt durchs Leben schleichen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeden Europäer, den sie auf der Straße treffen, quatschen sie in vorauseilendem Gehorsam schräg an: "Willste ma nen Euro?" Und wie sie alle wollen! Unsere europäischen Nachbarn in der Europäischen Union haben immer eine offene Hand dabei für einen guten Deutschen, der seine Euronen und seine Würde unters Volk streut ohne eine Gegenleistung zu erwarten und zu erhalten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unseren europäischen Nachbarn geht es sehr gut mit unserer politisch korrekten Mentalität und sie brauchen die andere vorgehaltene Hand, um über so viel Blödheit über so viele Jahre hinweg zu lachen. Ja, hinter vorgehaltener Hand lachen sie über uns, weil wir politisch so verdammt korrekt sind! Deswegen brauchen wir &lt;a target="_blank" href="http://publiceffect.com/parteiuebergreifend/"&gt;weder einen Friedensvertrag noch eine Verfassung&lt;/a&gt;. Es genügt uns, politisch korrekt zu denken und zu handeln. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für was gibt es den Artikel 146 im Grundgesetz? Etwa, damit das Volk im Jahr 1990 darüber abstimmt, ob es eine Verfassung haben will oder nicht? Das war ja noch nie da! Artikel 146 lautet: "Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hans Kolpak&lt;br /&gt;Biß der Woche&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24281016-5778562442183783680?l=4dem.de%2Fbiss-der-woche%2Findex.htm' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://4dem.de/biss-der-woche/2009/12/bi-vom-31-dezember-2009.html</link><author>noreply@blogger.com (Hans Kolpak)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-24281016.post-7553236917176225050</guid><pubDate>Sun, 27 Dec 2009 17:35:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-12-27T19:37:55.179+01:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Vergiftung</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Weihnachten</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Gesundheit</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Silvester</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Neujahr</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Bundespräsident Horst Köhler</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Achtsamkeit</category><title>Biß vom 27. Dezember 2009</title><description>&lt;b&gt;Vertrauen ist eine Oase im Herzen, &lt;br /&gt;die von der Karawane des Denkens nie erreicht wird.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;a rel="nofollow" target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Khalil_Gibran"&gt;Khalil Gibran&lt;/a&gt;, 1883 - 1991, Maler, Philosoph und Dichter&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Die zentralen Motive seiner Dichtung und seines philosophischen Denkens kreisen um den Gedanken, dass das Leben, die Liebe und der Tod das Wesentliche für uns Menschen sein sollen. Sein Werk wird als Bindeglied der philosophischen Richtungen des Orients, z. B. des Sufismus, und der westlichen, durch das Christentum beeinflussten Philosophien gesehen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles andere als das Übliche sind die Gedanken, die ich mir zum Jahreswechsel nach 2010 mache: Die Entwicklungen seit 1945 legen für die nächsten Jahre einen Umbruch rund um Europa nahe. Nach &lt;a rel="nofollow" target="_blank" href="http://de.altermedia.info/general/der-spatz-im-gebalk-%E2%80%A6und-ein-lustiges-jahr-2010-27-12-09_38784.html"&gt;Rußland&lt;/a&gt; tritt auch &lt;a rel="nofollow" target="_blank" href="http://de.altermedia.info/general/der-spatz-im-gebalk-%E2%80%A6und-ein-lustiges-jahr-2010-27-12-09_38784.html"&gt;Nordamerika&lt;/a&gt; von seiner Vermessenheit zurück und läßt die Stimmen anderer Völker gelten. In der Propaganda liest man solches nur zwischen den Zeilen, doch weder die GUS noch die USA haben im Internet ein Meinungsmonopol inne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immerhin gibt es noch einzelne Menschen, die weltumspannend ihre individuelle Meinung kundtun, weil sie unabhängig sind oder nichts mehr zu verlieren haben. Schon heute ist absehbar, daß in wenigen Jahren ganze Heerscharen von Wendehälsen und Heuchlern ihr Fähnchen nach dem Wind drehen werden. Es gibt nichts Neues unter der Sonne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während die Weihnachtszeit zum rituellen Innehalten einlädt, erinnert der Jahreswechsel an die Perspektiven, die jeder Mensch hat. Gab es im &lt;a rel="nofollow" target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Weltkrieg"&gt;Zweiten Weltkrieg&lt;/a&gt; noch durch Menschen repräsentierte Fronten, so bilden heute hauptsächlich komplexe Machtsysteme, die Menschen unter finanzielle Zwänge stellen, gefährliche Hindernisse für Freiheit. Es gab Kriegsgewinnler und Spekulanten, die sich in der Stunde Null unter widrigen Umständen wirtschaftlich zu behaupten wußten. Unternehmer fanden stets mehr Freiräume vor als abhängig Beschäftigte – zu allen Zeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kraft schöpferischen Handelns kann sich schwerlich zum Nutzen der Gesellschaft und Einzelner entfalten, wenn sie durch Hierarchien und Paragrafen niedergeknüppelt wird. Die freie Meinungsäußerung in einem totalitären Staatswesen wird von Entscheidern erstickt, die ihr Pfründe bewahren wollen. Weltweit sind es die Künstler, die Menschen aller Art Auswege schaffen und Perspektiven erlauben. Erst wenn die Freiheit der Kunst eingeschränkt ist, bleibt nur noch die Hoffnung, in einem anderen Land weniger brutal unterdrückt zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Sind wir achtsam genug miteinander?“ fragte &lt;a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.bundespraesident.de/-,2.660685/Weihnachtsansprache-von-Bundes.htm "&gt;Bundespräsident Horst Köhler&lt;/a&gt; 2009 in seiner Weihnachtsansprache. Tausende von Bundesbürgern weisen seit vielen Jahren auf Korruption, Ausbeutung und Schädigung von Menschen durch politisch, wirtschaftlich und medizinisch verantwortliche Führungskräfte hin. Was ist die Folge? Viele dieser einsamen Rufer in der Wüste haben ihr Leben durch „Unfälle“ verloren, wurden wirtschaftlich ruiniert oder ihr vortrefflicher Ruf in der Gesellschaft wurde zerstört. Die Achtsamkeit dieser geistig hellwachen Mitbürger verpufft scheinbar im Nichts, während die Karawane des geordneten Wahnsinns unbeirrt weiterzieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a rel="nofollow" target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vergiftung "&gt;Chemikalien und Pharmazeutika&lt;/a&gt;, die in ihrer Wechselwirkung kein Mensch mehr erforschen geschweige denn verstehen kann, führen den schleichenden Tod ungezählter Verwandte, Freunde und Nachbarn herbei und bringen eine ganze Generation dementer und dahinsiechender Menschen hervor.  Hunderte von Menschen sterben in Deutschland täglich an den Folgen so ruinierter Gesundheit und durch unsinnige Amputationen. Jede Fakultät setzt galant ihre Scheuklappen auf und konzentriert sich eisern darauf, die eigenen Hände in Unschuld zu waschen. Man ist betroffen und gelegentlich auch entsetzt. Verantwortlich sind immer die „Anderen“, selbst wenn es keine Anderen gibt. Sand zum Streuen in die Augen gibt es genug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hans Kolpak&lt;br /&gt;Biß der Woche&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24281016-7553236917176225050?l=4dem.de%2Fbiss-der-woche%2Findex.htm' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://4dem.de/biss-der-woche/2009/12/bi-vom-27-dezember-2009.html</link><author>noreply@blogger.com (Hans Kolpak)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-24281016.post-5541413679518287913</guid><pubDate>Tue, 22 Dec 2009 17:37:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-12-22T19:21:51.544+01:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Politik</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Erde</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Klimalüge</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Klimaschwindel</category><title>Biß vom 22. Dezember 2009</title><description>&lt;b&gt;Der Mensch muss leiden. &lt;br /&gt;Wenn er keine echten Sorgen hat, &lt;br /&gt;erfindet er welche.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;a rel="nofollow" target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jos%C3%A9_Mart%C3%AD"&gt;José Martí&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;kubanischer Nationaldichter, 1853 - 1895 &lt;br /&gt;(Guantanamera)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während mehr oder weniger als eine Milliarde Menschen in allen Ländern dieser Erde hungern oder dürsten, oder an Fehlernährung leiden und durch Mangelzustände krank werden, erdreisten sich politische Schwachköpfe, über das Wetter zu herrschen. Sie ignorieren sämtliche Naturgesetze, die Menschen bereits entdeckt haben und fabulieren von menschlichem Einfluß auf das Wetter, den es mit Hilfe von Steuergeldern und höheren Preisen zu bändigen gelte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Dummheiten rund um den Klimaschwindel haben sich so weit ausgebreitet, daß sie unsichtbar sind, während die religiösen Züge gigantische Ausmasse angenommen haben. Kaum jemand nimmt zur Kenntnis, daß Hans-Dietrich Genscher und Angela Merkel zu den Drahtziehern der Klimalüge zählen, obwohl die Fakten sowohl in den Printmedien als auch im Internet veröffentlicht sind. Ohne jede Phantasie sind lediglich die Mosaiksteine zusammenzufügen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Waren es nicht ebenfalls naive deutsche Bürger, die noch vor Ausbruch des zweiten Weltkrieges mit der Existenz von Konzentrationslagern konfrontiert wurden und dann verzweifelt fragten: "Ob unser Führer Adolf Hitler davon weiß?". Menschen verfügen über die erstaunliche Fähigkeit, sich ihre Realität selbst zu erschaffen. Deshalb kommt es zu Streitereien und Kriegen, weil Führer und Geführte aller Nationen auf vielerlei Planeten leben, aber nicht auf dem uns allen gemeinsam anvertrauten Mutterschiff Erde. Selbst zwei Ehepartner haben nach 60 Jahren Ehe zweierlei Realitäten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da verwundert es nicht weiter, wenn  José Martí zu einem solch zynischen Ausspruch findet. Er wirkte gegen die spanische Kolionalmacht über Kuba und fand so ein gewaltsames Ende. Die Welt der Literatur hat er wesentlich geprägt. Die vermeintlichen politischen Erben seiner Gedanken jedoch bringen es fertig, ihn völlig gegensätzlich zu instrumentalisieren, um ihre eigene totalitäre Machtausübung zu legitimieren. Es gibt also nichts Neues unter der Sonne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Sonne war immer und bleibt immer verantwortlich für das Wetter auf der Erde, auch wenn Vulkanstaub, die Sonnenstrahlung zeitweise mindern kann, die es bis zum Erdboden schafft. Der menschliche Einfluß bleibt marginal. Er wird erst offenbar, wenn zum Beispiel ein ganzer Landstrich abgeholzt wird. Beispiele: Nordafrika, Italien und Madagaskar. Willfährige Herrscher ließen sich zu allen Zeiten und an allen Orten beugen, die Umwelt zu zerstören. Wie sah es in Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg aus?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Statt Unternehmen sinnlose Statistiken und Formblätter aufzuzwingen, hätte in den Fünfziger Jahren ein gesetzlicher Zwang zu umweltgerechtem Wirtschaften in die bundesdeutsche Realität gehört. Aber solche Zusammenhänge hat nicht einmal der zigarrenqualmende Ludwig Erhard verstanden. Sonst wäre er ein schlanker Nichtraucher, der sich von Obst und Gemüse ernährt,  und nicht ein fetter Schweinefleischfresser gewesen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Produkte umweltgerecht produziert und Dienstleistungen umweltgerecht erbracht werden und sich dann trotz der höheren Preise am Markt ohne Subventionen etablieren, dann honoriert die Gesellschaft etwas, das sie will, ohne durch irreführende Werbung zum Kauf gesundheitsschädlicher und umweltschädigender Produkte verführt worden zu sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute erleben wir eine Verwirrung, die alles nur noch komplizierter macht. Ein vermeintlicher Umweltschutz, der auf Lügen aufbaut, kehrt sich ins Gegenteil um. Warum? Heute wie vor sechzig Jahren sind die meisten Menschen damit überfordert, komplexe Zusammenhänge zu durchschauen und in ihrer Tragweite visionär zu erfassen. Oft sind es interdisziplinäre Querdenker, denen etwas auffällt. Doch sie werden oft von den einzelnen Fakultäten nicht ernst genommen oder nicht verstanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gilt, Umweltschutz und Klimaschutz zu unterscheiden. Die Umwelt existiert, das Wetter auch. Aber ein statistischer Mittelwert wie "Klima" läßt sich nicht schützen. Eine solche Zahl wird mathematisch in Computerprogrammen oder auf Papier ermittelt. Der Realitätsverlust der Klimajünger ist offensichtlich. Der Schrei nach Subventionen und Einspeisevergütungen für eine Handvoll Kapitalanleger in Sachen Photovoltaik und Windkraft ist ein Verbrechen an der Volkswirtschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder macht sich seine eigene Realität auf dieser Erde. Doch wir haben nur eine Erde. Die ist, wie sie ist - ganz gleich, wer was glaubt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hans Kolpak&lt;br /&gt;Biß der Woche&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24281016-5541413679518287913?l=4dem.de%2Fbiss-der-woche%2Findex.htm' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://4dem.de/biss-der-woche/2009/12/bi-vom-22-dezember-2009.html</link><author>noreply@blogger.com (Hans Kolpak)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-24281016.post-182815510541576896</guid><pubDate>Sat, 12 Dec 2009 13:04:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-12-12T14:15:57.266+01:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Schulden</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Bausparkassen</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Staatsschulden</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Privatschulden</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Staatshaushalt</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Banken</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Baufinanzierung</category><title>Biß vom 12. Dezember 2009</title><description>&lt;b&gt;Bei den hohen Schulden, &lt;br /&gt;die Deutschland inzwischen hat, &lt;br /&gt;wird bald klar, &lt;br /&gt;wem unser schönes Land eigentlich gehört: &lt;br /&gt;Den Banken.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://freenet-homepage.de/Zankl/" rel="nofollow" target="_blank" &gt;Klaus Zankl&lt;/a&gt;, geb. 1964&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Welche Bank würde schon hinausposaunen, was ihr alles gehört? Machen wir uns einfach ein vertrautes Bild über die Moral von verantwortlichen Mitarbeitern und Führungkräften in Banken, die durch Banken-Verkaufs-Werbung arglose gutgläubige Kunden in den wirtschaftlichen Ruin treiben. Auch das ist bundesdeutscher Alltag - wie in einer Bananenrepublik halt, wo Recht und Gesetz einen Scheißendreck wert sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Immobilie, auf der eine Hypothek lastet, fällt als Sicherheit durch grundbuchlichen Eintrag dem Geldgeber zu. Statt die Hütte zu übernehmen und den bisherigen Eigentümer Miete an die Bank zahlen zu lassen, muß der Häuslebauer zurück in eine Depressionen verursachende Mietskaserne mit stressigen Nachbarn. Finanziert wird das Ganze über Sozialhilfe oder über Arbeitslosengeld. Die Würde des betroffenen Menschen ist am Arsch. Nur Krieg ist schlimmer. Da werden Leute zerfetzt und zerschossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bedenkenträger, die vorher schon alles besser wußten, zeigen sich betroffen, aber teilnahmslos und antriebslos, was die wirtschaftliche Zukunft des Betroffenen betrifft. Die Schuldenlast der Behörden durch Sozialleistungen wächst und wächst und wächst ....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ohne finanziellen Verlust wäre der finanzielle Engpaß des Zahlungspflichtigen zu überbrücken gewesen, aber die Bank hat nicht gewollt. Sie hat bewußt den Ruin herbeigeführt und sich noch an der Zwangsversteigerung bereichert. Zwei Drittel Zinsenzinsen von der Gesamtfinanzierung würde auch ich in den Wind schreiben, weil diese Phantasiezahl ohne einen Gegenwert aus Materie oder Arbeit geschaffen wurde, ein reiner Papiertiger nämlich. Der Rest ist knallharter Reingewinn - ohne Wenn und Aber. Eigentlich sind Häuslebauer auf Pump mit viel Eigenleistung Idioten, weil das Ende absehbar ist. Ob Dummheit in diesem Fall immer noch skrupellos als nützlich angesehen werden sollte?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie im Privaten, so auch im Staatlichen. Wie ein Mensch, so hat auch ein öffentlicher Haushalt Einnahmen und Ausgaben rund um einen materiellen Besitz und immaterielle Verfügungsrechte aller Art. Das Handelsblatt thematisiert am 11. Dezember 2009 die griechischen Staatsschulden unter dem Titel "&lt;a href="http://www.handelsblatt.com/politik/international/drohende-staatspleite-das-griechische-volk-zeigt-nervenstaerke;2497839" rel="nofollow" target="_blank"&gt;Drohende Staatspleite: Das griechische Volk zeigt Nervenstärke&lt;/a&gt;":&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Anfang der 1980er-Jahre war es Andreas Papandreou, der Vater des heutigen Regierungschefs, der die Griechen mit sozialen Wohltaten auf Pump beglückte. Während seiner Regierungszeit stieg die Verschuldung des Staates von knapp 30 auf 80 Prozent des BIP.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit seiner hemmungslosen Schuldenpolitik setzte Papandreou damals einen Teufelskreis in Gang: Hohe Schulden belasten die Bonität, das verteuert die Kreditaufnahme. Die Folge: Höhere Defizite lassen den Schuldenberg weiter wachsen. Darunter leidet die Kreditwürdigkeit noch mehr. Letztlich führt diese Spirale, in den Staatsbankrott.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Desaster versucht Papandreou junior abzuwenden: „Wir werden alles tun, um das Land aus der Krise zu führen“, verspricht der Premier. Fachleute wissen, was nötig ist – Irland macht es vor: sparen, sparen, sparen. Papandreou muss seine Wahlgeschenke einsammeln. Aber wie überzeugt man eine Bevölkerung davon, Opfer für die Bewältigung einer Krise zu bringen, die sie mehrheitlich nicht spürt?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch in Deutschland wird der Krug zum Brunnen gehen, bis er bricht. Ziel ist eine Weltdiktatur über entrechtete ausgebeutete Bürger. Deshalb braucht auch niemand zu sparen. Vernünftige Bürger tun es trotzdem. 90 Prozent des Bargeldes ist nicht im Umlauf, sondern gebunkert. Und wer Schulden bei einer Bank macht, ist machtlos und mit sich selbst schon gestraft genug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hans Kolpak&lt;br /&gt;Biß der Woche&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24281016-182815510541576896?l=4dem.de%2Fbiss-der-woche%2Findex.htm' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://4dem.de/biss-der-woche/2009/12/bi-vom-12-dezember-2009.html</link><author>noreply@blogger.com (Hans Kolpak)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-24281016.post-3070571621729375098</guid><pubDate>Sun, 06 Dec 2009 21:45:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-12-31T20:22:42.579+01:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Klimalüge</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Klimaschwindel</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Wetter</category><title>Biß vom 6. Dezember 2009</title><description>&lt;b&gt;Der Winter ist auch nicht mehr, &lt;br /&gt;was er war; &lt;br /&gt;die Männer sind alle so unverfroren.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Helen_Vita" rel="nofollow" target="_blank"&gt;Helen Vita&lt;/a&gt;, 1928 - 2001, Schauspielerin&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, das Klima ändert sich. Weil Männer so unverfroren sind, schmolz das Grönlandeis. Und es schmilzt weiterhin, obwohl seit dem Tod von Helen Vita in 2001 die weltweiten Durchschnittstemperaturen sinken. Das ist das Problem mit der Durchschnittstemperatur in einem Zimmer: Irgendwo zwischen der heißen Herdplatte und dem Speiseeisbecher ist es 21 Grad warm. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Erde ist es nicht anders, denn das Eis schmilzt im Sommer und im Winter kehrt es zurück - hier weniger, dort mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Frage, wie dumm sie wohl seien, stellten sich die Schildbürger nie, als sie Licht in Säcken transportierten und Regierungschefs vieler Länder sich treffen, um eine Weltdiktatur durch Luftsteuer zu organisieren. Der Ratgeber der Schildbürger verzog sich unauffällig und wenn sich die Klimalüge rund um den Klimaschwindel nicht länger halten läßt, weil Klimaskeptiker die Treibhausmärchen entlarvt haben, werden die verblödeten Hirne mit anderen Schreckensszenarien belegt, um dem Steuervieh das Geld aus der Tasche zu ziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Niemand erzähle mir, was von der Kompetenz von Gefälligkeitgutachtern zu halten sei: "Zur Skandalfigur der Saubermann-BRD in den Prä-68ern wurde die Vita vor allem als „fromme Helene“ und mit der seinerzeit Aufsehen erregenden Schallplattenserie mit den berühmt-berüchtigten „frechen Chansons aus dem alten Frankreich“ in deutscher Übersetzung von Walter Brandin. Die aus heutiger Sicht eher harmlosen, über Jahrhunderte tradierten Volks- und Kinderlieder riefen die deutschen Staatsanwälte und Sittenwächter auf den Plan.".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.berlin030.de/content/view/8271/62/"  rel="nofollow" target="_blank"&gt;In 2009 ist es nicht besser&lt;/a&gt;: "»Zensursula« setzt Rammstein-Album auf den Index: Wegen eines Bildes im Booklet und des Stücks »Ich tu dir weh« hat das Familienministerium unter der Leitung von Ursula von der Leyen durch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien das aktuelle Rammstein-Album »Liebe ist für alle da« auf den Index setzen lassen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenfalls akademisch verblendete Schwachköpfe machen uns seit Jahrzehnten weis, das Wetter ändere sich durch Pfürze und Kuhfladen von Rindern weltweit. Oder das Kohlendioxid der Wälder auf dieser Erde, der Meere und des Landes zerstöre das Gleichgewicht der Atmosphäre und erhöhe die Temperaturen. Die sind einfach nur blöd!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hans Kolpak&lt;br /&gt;Biß der Woche&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24281016-3070571621729375098?l=4dem.de%2Fbiss-der-woche%2Findex.htm' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://4dem.de/biss-der-woche/2009/12/bi-vom-6122009.html</link><author>noreply@blogger.com (Hans Kolpak)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-24281016.post-82207800181656983</guid><pubDate>Sat, 28 Nov 2009 23:39:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-12-31T20:26:50.167+01:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Resignation</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Gewalt</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Waffengewalt</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Wortgewalt</category><title>Biß vom 29. November 2009</title><description>&lt;b&gt;Demokraten halten letztlich diktatorische Vorgehensweisen dann für gerechtfertigt, &lt;br /&gt;wenn sie zur Demokratie führen, &lt;br /&gt;Diktatoren akzeptieren demokratische Entscheidungen in vollem Umfang, &lt;br /&gt;wenn sie Diktatur ermöglichen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.angelfire.com/art/gregorbrand/Biographie.html"&gt;Gregor Brand&lt;/a&gt;, 1957, Schriftsteller und Philosoph&lt;br /&gt;Am Ende der Gewalt: "Von den Germanen bis zu den Gemeinen" könnte ich die Geschichte beschreiben, die zu Deutschland führte. Das wäre treffender als die Überschrift "Von den Germanen bis zur Gegenwart". Warum bewegt mich Resignation, wenn ich an Gewalt denke? Gewalt gleicht Krankheit: Es stört immer das, was einen Menschen gerade betrifft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gewalt von Wikipedia-Autoren, die Gregor Brand nicht als relevant ansehen und die Löschkeule niedersausen lassen oder die Gewalt von deutschen Bundeswehrsoldaten in Afghanistan, die nicht mehr zustandebringen, als Bundesminister Franz Josef Jung am 27. November 2009 zum Rücktritt zu bringen, der kein Bundesverteidigungsminister mehr war, sondern Bundesarbeitsminister. Unsere zivilisierte Welt bietet vielerlei Absurditäten an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was wird überhaupt gelernt, wenn überall auf diesem Planeten Gewalt durch Worte und durch Taten ausgeübt wird? Ich habe zum Beispiel Gewalt durch Worte in meiner ersten Ehe erlebt. Ich wollte nicht über meine Ehefrau dominieren. Ob ich jemals ein zweites Mal heiraten werde, sei dahingestellt, doch scheint das Bedürfnis nach Gewalt kein Einzelfall zu sein. Vielleicht wird sogar das Bedürfnis nach Liebe gewaltsam eingefordert und es entsteht Verzweiflung, wenn der Zwang nicht fruchtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch in der Politik werde ich Erpresser gescholten, nach dessen Pfeife andere tanzen sollten. Aber ich wurde ja schon zurechtgewiesen, als ich mich weigerte, für ein politisches Mandat zu kandidieren. Da gibt es wohl eine Menge an Projektionen und Emotionen, die sich dem Verstand entziehen. Es ist gefährlich, von sich auf andere zu schließen. Es trifft regelmäßig die Falschen. Auch das ist Gewalt: Diktatur in Parteien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls macht mich betroffen, was die deutsche Geschichte an Gewalt bereithält von den raubenden und mordenden Horden des Mittelalters bis zu den Polizisten und Soldaten, die von ihren Vorgesetzten systematisch ihrer Würde beraubt, ihre Agressionen an ihren Mitbürgern auslassen. "Wehret den Anfängen!" ist ein Sprichwort geworden, doch wir haben bereits alle Zutaten für einen Bürgerkrieg zusammen, der von unseren politischen Eliten billigend in Kauf genommen wird, wenn er ausbricht. Wir haben keinen Grund, uns über Hexen und Ketzer lustig zu machen, heute wird denunziert, intrigiert und gemobbt, daß die Schwarte kracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Windstoß wie im Sommer 2008 genügt, um weitere Kartenhäuser der Überschuldung zusammenbrechen zu lassen. Sogar unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel spürt, daß einiges im Schwange ist, was sie nicht wirklich steuern kann. Statt den Rotstift schrittweise bei den Subventionen anzusetzen und in gleicher Höhe die Steuerzahler zu entlasten, wird die Staatsquote im Namen des Umweltschutzes immer weiter erhöht, ohne die Augen für die Folgen des Klimaschwindels zu öffnen, die sich wie Gangrän durch unsere Gesellschaft fressen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich resigniere, weil ich es für wahrscheinlicher halte, durch meine Idee für eine Steuerreform mit einer &lt;a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.einfacheSteuer.de"&gt;einfachen Steuer&lt;/a&gt; und einem &lt;a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.Steuer-Modell.de"&gt;Steuermodell&lt;/a&gt;, das eine Staatsquote von vielleicht 10 Prozent nach 20 bis 30 Jahren zum Ziele hat, einen Bürgerkrieg auszulösen, statt die Völker Europas zu Frieden und Wohlfahrt zu führen. Die Menschen verhalten sich  so unkalkulierbar absurd, daß die Folgen von Änderungen nicht absehbar sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwas vermeintlich Böses kann Gutes gebären, und etwas vermeintlich Gutes bringt uns in Teufels Küche - wo wir nämlich bereits sind. Und es ist verdammt neblig hier, nicht durch die Nebelkerzenwerfer, sondern weil die Heizung bereits ausgefallen ist und der Deckel vom großen Kochtopf zur Herstellung von Waffen eingeschmolzen worden ist. Es dampft und dampft und dampft ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hans Kolpak&lt;br /&gt;Biß der Woche&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24281016-82207800181656983?l=4dem.de%2Fbiss-der-woche%2Findex.htm' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://4dem.de/biss-der-woche/2009/11/bi-vom-29-november-2009.html</link><author>noreply@blogger.com (Hans Kolpak)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-24281016.post-8037297838114257382</guid><pubDate>Sat, 20 Jun 2009 16:54:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-06-20T19:50:07.657+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Ignoranz</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Allergie</category><title>Biß vom 20. Juni 2009</title><description>Die Arroganz hält sich für hochgestellt.&lt;br /&gt;Eine Verbindung der Arroganz mit der Ignoranz&lt;br /&gt;ergibt folglich &lt;br /&gt;Potenzierte Dummheit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a rel="nofollow" target="_blank" href="http://verdichtete-gedanken-network.de/"&gt;Benedikta Buddeberg&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Dokument der Hilflosigkeit im Hauptmeinungsstrom der Pharmalobby:&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;14 Seiten Skript (&lt;a  rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.wdr.de/tv/quarks/global/pdf/allergien.pdf"&gt;pdf-Datei&lt;/a&gt;) und 41 Minuten Sendezeit sind dem wdr in der Redaktion "Quarks" es wert, um mir zu dokumentieren, was mir vierzig Jahre lang NICHT geholfen hat, beschwerdefrei zu leben. Ist das nicht wunderbar? Für mich macht es keinen Unterschied, ob Besserwisserei in hohlen Phrasen aus hohlen Köpfen kommt oder im Gewande akademischer Arroganz und wissenschaftlich verbrämter Gelehrsamkeit an mich herangetragen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Patient (= Geduldiger) habe ich einfach nur die Nase voll, belogen und betrogen zu werden, damit eine Industrie nutzlose Produkte verkaufen und Riesengewinne generieren kann. Es geht mir unter die Haut und bringt mich innerlich zur Wallung, als hilfloser Dummkopf dazustehen, dazu verurteilt, an den Nebenwirkungen pharmazeutischer Produkte aller Art und durch &lt;a  rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.impfkritik.de/"&gt;Impfschäden&lt;/a&gt; gesundheitlich vor die Hunde zu gehen und mich noch dafür zu bedanken, daß ich diese Machenschaften nicht durchschauen darf. Wenn Sie das wesentliche kennenlernen wollen, das Ihnen nicht weiterhilft, dann ist diese Produktion des wdr ein guter Einstieg ins Thema!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb möchte ich Ihnen, werte Leser, auch nicht den Link zum Film vorenthalten. Sie sollen die volle Freude haben: &lt;a  rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/2407412"&gt;Lachen ist gesund&lt;/a&gt;!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zitat:&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Quarks &amp; Co: 12.05.2009, Allergien - Wenn das Immunsystem verrückt spielt&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Etwa 20 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Allergien. Ihr Immunsystem läuft Amok und attackiert harmlose Stoffe wie Pollen oder Katzenhaare. Die Folgen sind tränende Augen, juckender Ausschlag, Asthma oder gar ein lebensgefährlicher Schock. Jetzt unternehmen Ärzte &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;erste Versuche&lt;/span&gt;, Allergien durch eine &lt;a  rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.impfkritik.de/"&gt;Impfung&lt;/a&gt; zu besiegen. Quarks &amp; Co geht den Ursachen für Allergien auf den Grund.; © WDR VideoPodcast&lt;br /&gt;(Fettdruck und Link von mir hinzugefügt) Zitatende&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum ich so bissig schreibe? "... erste Versuche ... " HAHAHAHA - Ist es nicht wunderbar, verhöhnt und verspottet zu werden? Der Leidensdruck durch Fließschnupfen, Nießanfälle und asthmatische Erstickungsanfälle zermürbt, raubt den letzten Nerv und zerstört Lebensqualität in einer schönen Jahreszeit - nämlich sechs Wochen um den April herum - je nach Wetterlage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Egal, worunter ein Mensch leidet, es befindet sich immer das augenblickliche Leide im Vordergrund des Bewußtseins, ganz gleich, worum es sich handelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hans Kolpak&lt;br /&gt;Biß der Woche&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24281016-8037297838114257382?l=4dem.de%2Fbiss-der-woche%2Findex.htm' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://4dem.de/biss-der-woche/2009/06/bi-vom-20-juni-2009.html</link><author>noreply@blogger.com (Hans Kolpak)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-24281016.post-6251984311126109958</guid><pubDate>Thu, 28 May 2009 00:36:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-12-31T20:31:11.247+01:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Gewerkschaftler</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Politiker</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Partei der Vernunft</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Geistliche</category><title>Biß vom 28. Mai 2009</title><description>&lt;b&gt;Wer viel redet, fordert viel.&lt;br /&gt;Wer viel tut, bewegt viel.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;a target="_blank" href="http://www.publicEffect.com/parteiuebergreifend"&gt;Hans Kolpak&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Politiker haben ein Problem. Sie entscheiden über Dinge, von denen sie nichts verstehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geistliche haben ein Problem. Sie quatschen in das Leben ihrer Gläubigen hinein, von dem sie keine Ahnung haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gewerkschaftler haben ein Problem. Sie greifen in betriebswirtschaftliche Zusammenhänge ein, die ihnen fremd sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern früh las ich im Newsletter von &lt;a rel="nofollow" target="_blank" href="http://enl.fid-newsletter.de/public/read_message.jsp?tsp=1243402261398&amp;custid=6083&amp;uid=2071098369&amp;sig=KCKMFDMEDCNGEGFF&amp;mid=200055196"&gt;Bill Bonner&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Wissen die Abgeordneten, wovon sie sprechen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Sie verstehen das nicht", sagte ein Vertreter des Senats, den ich später traf, "Diese Menschen leben in einer Blasenwelt. Sie sind durch ihr Personal und durch das System selbst von der wahren Welt abgetrennt. Sie stellen sich vor, dass sie wissen, was da draußen los ist. Aber das wissen sie nicht. Sie wissen weniger als wir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und sie werden die letzten sein, die dahinter kommen. Sie sind so sehr damit beschäftigt, sich mit ihren Wählern zu treffen... sich mit den Spendern zu beschäftigen... Geschäfte mit ihren politischen Parteien und Unterstützern zu machen... und sie fühlen sich so großartig... sie haben nicht wirklich die Zeit, sich mit den aktuellen Themen zu befassen. Also verlassen sie sich darauf, dass ihr Personal und die Partei-Komitees ihnen sagen, was Sache ist, wofür sie stimmen sollen... und was sie denken sollen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt Politiker, Gewerkschaftler und Geistliche. Sie meisten fordern viel zu viel, weil sie andauernd reden. Doch die Ausnahmen fallen direkt auf. Das sind nämlich die Macher, die Menschen, welche initiativ werden und etwas bewegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sehe meinen Beitrag darin, daß die bereits vorhandenen Fachleute sich entfalten können, um das vorhandene Wissen anzuwenden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Staatsquote von schätzungsweise 70 Prozent und Narren, die nichts von dem verstehen, was sie tun, lassen das Schiff unserer Gesellschaft früher oder später stranden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Partei braucht sich garnicht darum bemühen, die Weisheit mit Löffeln zu fressen. Es genügt, den  Eliten das politische Umfeld zu schaffen, in dem sie sich entfalten können. Es ist eine große Herausforderung, nicht nur in den Medien, sondern auch in den Herzen unserer Mitmenschen Wurzel zu fassen, um möglichst viele Bürger für die Ziele zu interessieren, die unsere Gesellschaft wirtschaftlich gesunden lassen, damit sie in 2013 die Partei der Vernunft wählen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hans Kolpak&lt;br /&gt;Biß der Woche&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24281016-6251984311126109958?l=4dem.de%2Fbiss-der-woche%2Findex.htm' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://4dem.de/biss-der-woche/2009/05/bi-vom-28-mai-2009.html</link><author>noreply@blogger.com (Hans Kolpak)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-24281016.post-7742983042417366597</guid><pubDate>Wed, 20 May 2009 19:27:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-05-20T21:50:55.880+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Kopfkino</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Unterstellung</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Projektion</category><title>Biß vom 20. Mai 2009</title><description>Das Unglück ist,&lt;br /&gt;daß jeder denkt,&lt;br /&gt;der andere ist wie er.&lt;br /&gt;Und dabei übersieht,&lt;br /&gt;daß es auch noch anständige Menschen gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a rel="nofollow" target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Zille"&gt;Heinrich Zille&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Durchblättern meines Terminbuches von 2002 fand ich heute diesen Spruch. Die Vielfalt seiner kommentierten Zeichnungen kennzeichnet ihn als scharfen und sozialkritischen Beobachter. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es mag anstrengend sein, das Gute von anderen Menschen zu erwarten und dabei oft enttäuscht zu werden. Doch es frißt an der eigenen Gesundheit, anderen die Bosheit zu unterstellen, die man selbst hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann war ich dieses Spieles überdrüssig. Selbstschutz und Selbstliebe veranlaßten mich, meinen eigenen Wert anzuerkennen und anderen Gleichartiges und noch mehr Wertvolles zugutezuhalten. Es ist vergleichsweise harmlos, als arrogant oder eingebildet angesehen zu sein. Wer solche Unterstellungen gewohnheitsmäßig ausspricht, ist mit sich selbst gestraft genug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gespalten war die bürgerliche Gesesellschaft auch zur Zeit Zilles schon. Die einen gingen bei Prostituierten ein und aus, die anderen sorgten für die Zerstörung von Zilles Druckplatten, weil er Huren und Pornographie zum Gegenstand der Kunst erhob. Die feinen Leute bevorzugen noch heute das Tabuisieren der Lebensbereiche, die als privat und diskret angesehen sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus welcher Ecke kommen wohl die Ängste vor dem Ertapptwerden und das Getöse in Deutschland um &lt;a  rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.bauen-aber-richtig-weblog.de/50226711/werbung_far_concept_bau_premier_oder_spitzelei.php"&gt;Google streetview&lt;/a&gt;? Darüber machte ich mir heute Gedanken als honorierter Blogger, was eben keine brotlose Kunst ist, sondern gefordertes und geschätztes Material aus Worten und Bildern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hans Kolpa&lt;br /&gt;Biß der Woche&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24281016-7742983042417366597?l=4dem.de%2Fbiss-der-woche%2Findex.htm' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://4dem.de/biss-der-woche/2009/05/bi-vom-20-mai-2009.html</link><author>noreply@blogger.com (Hans Kolpak)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-24281016.post-7833343784745902111</guid><pubDate>Tue, 12 May 2009 21:05:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-05-12T23:55:27.874+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Kopfkino</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Projektion</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Übertragung</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Hermann Hesse</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Ideologie</category><title>Biß vom 12. Mai 2009</title><description>Wenn Du jemanden hasst, &lt;br /&gt;hasst Du etwas in ihm, &lt;br /&gt;das Teil Deiner selbst ist. &lt;br /&gt;Was nicht Teil unserer selbst ist, &lt;br /&gt;zerstört uns nicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a rel="nofollow" target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Hesse"&gt;Hermann Hesse&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Welche Lebenssituation hat Hermann Hesse wohl zu dieser Aussage angeregt? War es etwas, das er durchschaute, ihm aber trotzdem immer wieder begegnete? Oder bringt er eine eigene Schwäche zum Ausdruck?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es kann allerdings auch der Überdruß sein, der aus solchen Spielereien erwächst. Es gibt so wenig freie Menschen, die zwischen ihren zwanghaften Vorstellungen und den Ideologien unterscheiden können, die sich in ihre Hirne und Herzen zu schleichen drohen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da er vorausschauend und weitreichend sich mit den Entwicklungen in Deutschland kritisch auseinandersetzte und sie autobiographisch verarbeitete, scheuten immer mehr Zeitungen, seine Texte zu veröffentlichen, während sich seine Bücher zu Rennern unter dem Ladentisch entwickelten. Demzufolge war der große Durchbruch erst nach dem zweiten Weltkrieg möglich, unterstützt durch die Verleihung des Nobelpreises für Literatur 1947.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist so schwer, Menschen von fixen Vorstellungen und zwanghaften Reaktionen abzubringen. Der Diamant auf einer Schallplatte läßt sich leicht erschüttern, doch Denkrillen in menschlichen Hirnen und Herzen sind ein Fluch, dem nicht einmal Psychotherapeuten gewachsen sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bleibt die Frage, unter welchen Umständen wir uns etwas anhören sollten, das uns nicht betrifft und nicht zerstört. Zuzuschauen, wie ein Mensch sich durch seine eigenen Worte selbst zerstört, ist keine leichte Übung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hans Kolpak&lt;br /&gt;Biß der Woche&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24281016-7833343784745902111?l=4dem.de%2Fbiss-der-woche%2Findex.htm' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://4dem.de/biss-der-woche/2009/05/bi-vom-12-mai-2009.html</link><author>noreply@blogger.com (Hans Kolpak)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-24281016.post-217031432820872172</guid><pubDate>Fri, 04 Jul 2008 07:10:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-09-19T18:43:29.960+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Kopfkino</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Meinungsfreiheit</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Kommunikation</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Respekt</category><title>Biß vom 4. Juli 2008</title><description>"Es ist sehr gefährlich", &lt;br /&gt;sagte Voltaire, &lt;br /&gt;"in Dingen recht zu haben, &lt;br /&gt;wo große Leute unrecht gehabt haben." &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Christoph_Lichtenberg" target="_blank"&gt;Georg Christoph Lichtenberg&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Seine körperliche Behinderung und seine ständige Anfälligkeit für Krankheiten machten ihn in außergewöhnlichem Maße empfindsam. Seine Beobachtungsgabe richtete er nicht nur auf naturwissenschaftliche Erscheinungen, sondern auch auf die Umwelt und seine Mitmenschen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich im April 1999 begann, in Internetforen zu schreiben und per E-Mail zu kommunizieren, war ich gefangen in einer fundamentalistischen Weltsicht. Meine Wahrnehmungen hatten mich an Grenzen geführt, die auch mit den Konstrukten und Erfahrungen der Psychologie nicht beantwortet werden konnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer mehr Alltägliches begann ich zu hinterfragen. Die wachsenden Quellen des Wissens im Internet luden mich zum Recherchieren ein. Schneller und umfassender, als Bücher es jemals ermöglichten, konnte ich Meinungen und Beobachtungen miteinander vergleichen und abwägen, ob diese mir etwas bedeuteten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Schlußfolgerungen schrieb ich auf und veröffentlichte sie sofort im Internet. So entwickelte ich mich von einer Schreibkraft im Büro zu einem Schreiberling im Internet. Diese Entwicklung geschah situationsbedingt und ohne jeden akademischen Anspruch, weswegen jegliche Schelte gegen mich deplaziert und taktlos ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum lasse ich den Voltaire vom Lichtenberg zitieren? „Je mehr sich bei Erforschung der Natur die Erfahrungen und Versuche häufen, desto schwankender werden die Theorien. Es ist aber immer gut, sie nicht gleich deswegen aufzugeben. Denn jede Hypothese, die gut war, dient wenigstens, die Erscheinungen bis auf ihre Zeit gehörig zusammenzudenken und zu behalten. Man sollte die widersprechenden Erfahrungen besonders niederlegen, bis sie sich hinlänglich angehäuft haben, um es der Mühe wert zu machen, ein neues Gebäude aufzuführen.“ (Lichtenberg: Sudelbuch JII/1602)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ende Juni 2008, also neun Jahre nach Erscheinen erster Texte, bot ich lediglich das gegen Honorar an, was ich bereits für mich getan hatte, auch wieder ohne jeden professionellen Anspruch: &lt;a href="http://www.publicEffect.com" target="_blank"&gt;publicEffect.com&lt;/a&gt; Ergebnis am 3.7.: Fünf zahlende Kunden und ein Folgeauftrag in Form eines Textes, der neun Webprojekte beschreibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eines hat sich in all den Jahren nicht geändert: Ich finde wohlwollende Zustimmung, erlebe Gleichgültigkeit und errege zornige Ablehnung. Ist das nicht eine phantastisch gute Konstellation, um durch eine Kolumne viele Leser zu polarisieren? Meine Art zu denken entwickelte sich aus einer extremen Lebensweise, die nach Ausgleich und Beruhigung sucht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Menschen, die ich weder kenne, noch jemals irgendeine Berührung mit ihnen hatte, heulen wie von einer Tarantel gestochen auf und schütten kübelweise Beschimpfungen und Beleidigungen über mich aus, andere belustigen sich und machen meine Gedanken lächerlich. Die schreiben über sich selbst, nicht wahr? Ich habe lediglich provoziert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie fangen an nachzuforschen, um Angriffspunkte zu finden und Argumente einzusetzen.  Manche geben sich richtig Mühe dabei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kann nicht verhindern, die Kreise anderer Menschen durch meine Gedanken zu stören. Es wird immer Prominente geben, von denen ich nichts weiß und die anders gedacht haben und denken. Wie also könnten meine Texte als Angriff gedient haben, wenn ich nichts von einer Meinungsfront weiß? Wieso hat ein Schlagabtausch stattgefunden, wenn ich nicht geschlagen habe? Habe ich etwa nur in die Luft geschlagen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht einmal das. Oft genug reicht meine Existenz aus, jemanden zu provozieren. Jeder andere Mensch wäre auch recht gewesen für beliebige Projektionen. Daher lasse ich solcherlei Gebaren stehen und setze einen Punkt. Jeder hat sein eigenes Kopfkino.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hans Kolpak&lt;br /&gt;Biß der Woche&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24281016-217031432820872172?l=4dem.de%2Fbiss-der-woche%2Findex.htm' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://4dem.de/biss-der-woche/2008/07/bi-vom-4-juli-2008.html</link><author>noreply@blogger.com (Hans Kolpak)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-24281016.post-6204167802673620892</guid><pubDate>Tue, 10 Jun 2008 12:26:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-06-10T15:07:00.980+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Krieg</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Bürokratie</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Europa</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Frieden</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Juristen</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>einfache Steuer</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Soldaten</category><title>Biß vom 10. Juni 2008</title><description>Sie werden sich an den Gedanken gewöhnen, &lt;br /&gt;die Menschen als Soldaten zu betrachten, &lt;br /&gt;deren Schicksal es ist, &lt;br /&gt;im Dienste derjenigen umzukommen, &lt;br /&gt;die sich selber zu Königen salben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Honor%C3%A9_de_Balzac" target="_blank"&gt;Honoré de Balzac&lt;br /&gt;1799 - 1850&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Die Unermesslichkeit eines Planes, der zugleich die Geschichte und die Kritik der Gesellschaft, die Analyse ihrer Übel und die Erörterung ihrer Prinzipien umfasst, berechtigt mich, so scheint es mir, meinem Werk den Titel zu geben, unter dem es heute erscheint: ›Die menschliche Komödie‹.“ (Balzac, Vorrede zur menschlichen Komödie)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Mit seiner ungeschminkten Darstellung der gesellschaftlichen Realität prägte Balzac Generationen nicht nur französischer Autoren und bereitete den Naturalismus vor."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Ein Gebet&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh Heiliger Bürokratius!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für Deine lange Herrschaft und die Fülle Deiner Macht danke ich dir!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du bist der Moloch, der die europäische Volkswirtschaft in die Knie zwingt! Deine Juristen sind so teuer, daß für Kriege mit Soldaten kein Geld mehr da ist! In Deinen Glaspalästen fallen mehr Menschen tot vom Drehstuhl, als bei Auslandseinsätzen deutsche Soldaten unterwegs sind. Mit großer Wertschätzung beobachte ich diese Entwicklung seit 1945.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch allmählich übertreibst du maßlos! Immer mehr naive Bürger ahmen dich nach: Sie geben Geld aus, das sie nicht haben. Sie versprechen, was sie nicht halten. Sie fressen und saufen zu viel - genau wie du! Sie halten die Hand auf und wollen nicht mehr zum Wohl des Volkes arbeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleichzeitig nimmt die Zahl der Wohnsitzlosen und Auswanderer in erschreckendem Maße zu. Daneben gibt es kranke Menschen, die heute nicht wissen, was morgen ist. Sie sind ohne Perspektive und einfach nur noch traurig, weil selbst Zorn gegen Bürokraten ihre Lage noch verschlimmert. Sie sind entmündigt und gefangen im sozialen Netz der Unselbständigkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie schauen weg, wenn priviligierte Schmiergeldempfänger und Spesenritter von eigenen Gnaden an ihrem finanziellen Reichtum ersticken. Nein, nicht einmal Mitgefühl bringen sie für die Unglücklichen auf, die in ihrer maßlosen Gier umkommen. An ihren Gräber stehen sie auch nicht mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe, lieber Bürokratius, du läßt eine &lt;a href="http://www.einfacheSteuer.de" target="_blank"&gt;einfache Steuer&lt;/a&gt; ohne Krieg an dich herankommen, damit wir ohne Bomben und Granaten, ohne Krieg, Tote und Zerstörung gemeinsam wieder bessere Zeiten für alle schaffen in ganz Europa.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sei der Kreativität deiner Bediensteten versichert, sie werden Wege finden, an die du nicht einmal im Traum denkst! Du träumst doch noch, oder? Vertraue ihnen! Sie haben dir lange Jahre gedient und möchten es weiterhin tun! Du mußt es nur zulassen! AMEN !&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hans Kolpak&lt;br /&gt;Biß der Woche&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24281016-6204167802673620892?l=4dem.de%2Fbiss-der-woche%2Findex.htm' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://4dem.de/biss-der-woche/2008/06/bi-vom-10-juni-2008.html</link><author>noreply@blogger.com (Hans Kolpak)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-24281016.post-6877934901984568749</guid><pubDate>Tue, 13 Nov 2007 13:10:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-11-14T11:20:34.043+01:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>WebDesign</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Webverzeichnisse</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>WebHosting</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Werbetexte</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Branchenbücher</category><title>Biß vom 13. November 2007</title><description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.trigami.com/info/?blog=http://www.4dem.de/biss-der-woche" title="Mehr Informationen" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;img alt="Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag" src="http://www.trigami.com/disclaimer.png" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Hinweis:&lt;/strong&gt; Dies ist ein von &lt;a href="http://www.trigami.com/info/?blog=http://www.4dem.de/biss-der-woche" title="Mehr Informationen" target="_blank" rel="nofollow"&gt;trigami&lt;/a&gt; vermittelter bezahlter Eintrag.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schreibe kurz - und sie werden es lesen.&lt;br /&gt;Schreibe klar - und sie werden es verstehen.&lt;br /&gt;Schreibe bildhaft - und sie werden es im    Gedächtnis behalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Pulitzer" target="_blank"&gt; Joseph Pulitzer&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der jährlich verliehene Pulitzer-Preis    an Journalisten ist vielen Menschen geläufig. Wußten Sie, daß die    geistige Grundhaltung des Joseph Pulitzer maßgebend für seine    unternehmerischen Erfolge wurde? Deshalb zitiere ich heute diesen Dreizeiler.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie    mögen sich fragen, was die Erfolge von &lt;a href="http://www.stadtbranchenbuch.com/" target="_blank"&gt;StadtBranchenBuch.com&lt;/a&gt; begründet. Nun,    wie sucht ein potentieller Kunde, wenn er einen passenden Dienstleister oder Lieferanten    braucht? Er findet sich in einem kurzen, klaren und bildhaften Angebot    zurecht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meistert &lt;a href="http://www.stadtbranchenbuch.com/" target="_blank"&gt;StadtBranchenBuch.com&lt;/a&gt; diesen Drahtseiltanz    trotz schwankender Bedingungen? Für Sie habe ich dieses Portal unter die Lupe    genommen, weil ich selbst Dienstleister und Lieferant bin mit hohem Anspruch an mich    selbst und an die Qualität, von der meine Kunden    profitieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Beispiel: Suchen nach Webdesign in Viersen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Ganz    oben auf der Startseite von &lt;a href="http://www.stadtbranchenbuch.com/" target="_blank"&gt;StadtBranchenBuch.com&lt;/a&gt; gibt es zwei    Suchfelder: "Was?", "Wo?" und den Button zum Anklicken "Suchen!". Das ist perfekt, denn    ich suche einen Webdesigner aus Viersen. Die Unternehmensgeschichte der Macher    interessiert mich jetzt nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Suchfelder werden sogar in kleiner Schrift    erläutert: "Was? Branche oder Name" und "Wo? Ort, PLZ , KFZ oder Vorwahl" . Auch das    ist perfekt. Falls ich gerade auf dem Schlauch stehe, wird mir so auf die Sprünge    geholfen. Das ist mehr als nur eine Nettigkeit, das ist Software-Ergonomie oder    Barrierefreiheit, wie sie seit einigen Jahren im Internet thematisiert wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei    einer eingeblendeten Zwischenabfrage nach Orten um Viersen herum entscheide ich mich    für Viersen. Ich sehe recht schnell drei Suchergebnisse, zwei Infoeinträge und    einen Telefonbucheintrag. Ich klicke auf den Link des ersten Anbieters. Uuupps! Es geht    KEIN neues Fenster auf! Es gibt genug Surfer, die keine "Zurück"-Funktion in ihrem    Browser kennen und genug, die nicht mitbekommen, gerade auf    &lt;a href="http://www.stadtbranchenbuch.com/" target="_blank"&gt;StadtBranchenBuch.com&lt;/a&gt; zu sein. Ich gehe    also zurück und öffne in meinem Firefox-Browser ein neues Tabfenster.    Schließlich interessieren mich die anderen Anbieter auch noch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der erste Anbieter ist weg! Ein anderes Unternehmen ist jetzt auf Platz 1!    Wie das wohl kommt? Das mag interne technische Gründe bei    &lt;a href="http://www.stadtbranchenbuch.com/" target="_blank"&gt;StadtBranchenBuch.com&lt;/a&gt; haben. Ich wette,    daß 99 Prozent aller Surfer so etwas überhaupt nicht ins Bewußtsein    dringt. Nun gut, in der Chronik meines Browsers steht die Adresse noch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Witzige    Randbemerkung:    &lt;a href="http://www.stefanrodenberg.de/webdesign-urheberrecht.html" target="_blank"&gt;StefanRodenberg.de&lt;/a&gt;, der sich taktvoll, aber bestimmt über    Urheberrechtsverletzungen einiger Webdesign-Kollegen ausläßt. Das sollten Sie    sich unbedingt anschauen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hart, aber fair, suche ich jetzt vergleichsweise in der Metasuchmaschine    Ixquick:    &lt;a href="http://ixquick.com/do/metasearch.pl?pl=ff&amp;amp;query=%22webdesign%22+viersen&amp;amp;cat=web&amp;amp;language=deutsch" target="_blank"&gt;"Webdesign" Viersen&lt;/a&gt;. Hier erziele ich wesentlich mehr Ergebnisse und    befinde mich innerhalb einer mir vertrauten Software-Umgebung. Entscheiden Sie selbst,    welches Suchverfahren Ihren Bedürfnissen entgegenkommt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Beispiel:    Eintragen als Anbieter&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Unter den Suchergebnissen prangt ein blauer Balken    "Klicken Sie hier um sich jetzt kostenlos im Branchenbuch einzutragen!".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anbieter    für die Gestaltung von Internetseiten gibt es wie Sand am Meer. Soll ich dort als Siebter im Bund    Viersener Anbieter erscheinen? Vom Marketing her ist es sinnlos, aber für Sie, liebe    Leser, durchlaufe ich die Prozedur, um Ihnen meine Eindrücke zu    schildern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuerst gebe ich meine Telefonnummer mit Vorwahl und    Anschlußnummer ein. Da ich Ein-Mann-Betrieb bin, entscheide ich mich, eine Personengesellschaft zu sein. Ob das    gut für Selbstgespräche ist? Es folgt die Seite mit den Adreßdaten, wobei    der Vorname "Hans" als Beispiel dient. Prima, ich brauche nur abzuschreiben! Für    Anregungen bin ich stets aufgeschlossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der Branchenauswahl kann ich mit der    "Strg"-Taste und der linken Maustaste drei Branchen markieren. Das ist komfortabel! Ich    entscheide mich für "Web-Hosting" , "Webdesign" und "Werbetexte" . Als fünftem    Schritt wird mir geraten, die Daten abzusenden. Das tue ich gerne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun denn,    nachdem ich prompt in der Bestätigungs-E-Mail meinen Eintrag aktiviert habe, werde    ich einem ungewissen Schicksal ausgeliefert: "Die Freischaltung kann Aufgrund des grossen    Andrangs einige Zeit dauern, wir bitten um Verständnis". Na ja, was soll ich davon    halten? Die Software-Roboter von MSN und Google brauchen auch ein paar Tage -  ohne menschliche redaktionelle Eingriffe. Nachtrag: Großes Lob! Am 14.11. um 9:21 wurde mein Eintrag freigeschaltet! Herzlichen Dank!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte, daß Kunden meine Dienstleistungen nutzen. Der    große Andrang zu einer &lt;a href="http://www.stadtbranchenbuch.com/" target="_blank"&gt;Redaktion in    Taufkirchen&lt;/a&gt; interessiert mich nicht. Es wäre allerdings gut, wenn ein    Germanistikstudent mit guten muttersprachlichen Deutschkenntnissen im Rahmen eines    Praktikums sämtliche Texte der Stadtbranchenbuch GmbH durchsähe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hans    Kolpak&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Biß der Woche&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24281016-6877934901984568749?l=4dem.de%2Fbiss-der-woche%2Findex.htm' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://4dem.de/biss-der-woche/2007/11/bi-vom-13-november-2007.html</link><author>noreply@blogger.com (Hans Kolpak)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-24281016.post-2718777038464209331</guid><pubDate>Wed, 31 Oct 2007 16:09:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-12-12T13:24:26.291+01:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Schreiben</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Kommunikation</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Internet</category><title>Biß vom 31. Oktober 2007</title><description>Zwei Rechte sind in der Erklärung &lt;br /&gt;der Menschenrechte vergessen worden: &lt;br /&gt;das Recht, sich zu widersprechen, &lt;br /&gt;und das Recht wegzugehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Baudelaire" target="_blank"&gt;Charles Baudelaire&lt;br /&gt;französischer Dichter&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Süchte dieses Dichters sind vielleicht auf seine wechselhaften Lebensumstände zurückzuführen. Mich erinnert sein Werdegang an meine wechselnden Erfahrungen mit dem Internet als Medium und als Kommunikationsmittel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie gefällt Ihnen mein Internet-Unser? Ich habe es heute verfaßt und Sie dürfen es verwenden mit Quellenangabe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Internet unser im world wide web,   &lt;br /&gt;geheiligt seien Deine Netzknoten.&lt;br /&gt;Deine Barrierefreiheit komme.&lt;br /&gt;Dein Spam verschwinde, wie im Proxy so auch im Mail-Server.&lt;br /&gt;Unsere tägliche Provision gib uns heute.&lt;br /&gt;Und vergib uns unsere Ausgaben, wie auch wir vergeben unseren Kunden.&lt;br /&gt;Und verführe uns nicht zum Fortschrittswahn,&lt;br /&gt;sondern erlöse uns von der technischen Weiterentwicklung.&lt;br /&gt;Denn Dein ist die Kommunikation und der Text und die Bilder im Daten-Nirwana&lt;br /&gt;- bis zum &lt;a href="http://das-ende-des-internets.de/" target="_blank"&gt;Ende des Internets&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Verfasser: Hans Kolpak, Verwendung mit Quellenangabe erwünscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, im Vergleich zum verehrten Charles Baudelaire brauche ich meine Existenz nicht durch den Konsum von Haschisch, Opium und Alkohol zu gefährden und mein gewerbliches Internet-Dasein deckt seine Kosten selbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedoch beeinflußt es total meine Art zu kommunizieren und meine Möglichkeiten, mich der Welt mitzuteilen. Das Geschreibsel des Schreiberlings Hans Kolpak tritt nur im Internet ans Licht der Öffentlichkeit, wird dort gelobt oder zerrissen. Vermutlich mehr als 99 Prozent aller Menschen, die das Internet nutzen, wissen nichts von meinen Gedanken oder ahnen nicht, daß ich dahinterstecke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eines ist klar: Ohne Einfluß ist keiner. Seit 1999 hinterlasse ich Spuren, die auf mancher Festplatte hartnäckig oder liebevoll bewahrt werden. Dabei habe ich manchen Standpunkt verlassen und einige 180-Grad-Kehrtwendungen vollzogen. Aus Hans-Georg wurde Hans - zumindest abseits meiner Geburtsurkunde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Baudelaire hat Recht: Auch ich widerspreche mir selbst und mehrfach bin ich gegangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hans Kolpak&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Biß der Woche&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24281016-2718777038464209331?l=4dem.de%2Fbiss-der-woche%2Findex.htm' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://4dem.de/biss-der-woche/2007/10/bi-vom-31102007.html</link><author>noreply@blogger.com (Hans Kolpak)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-24281016.post-6788633351331162581</guid><pubDate>Sun, 10 Jun 2007 15:02:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-12-12T14:30:50.256+01:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Politik</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Leben</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Protest</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Identität</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Authentizität</category><title>Biß vom 10. Juni 2007</title><description>Man sollte dem anderen die Wahrheit &lt;br /&gt;wie einen Mantel hinhalten, &lt;br /&gt;dass er hineinschlüpfen kann, &lt;br /&gt;und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen &lt;br /&gt;um die Ohren schlagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Frisch" target="_blank"&gt;Max Frisch&lt;br /&gt;schweizer Schriftsteller&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zitat: "Das literarische Werk Max Frischs befasst sich u. a. mit folgenden Überlegungen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie kann der Einzelne Gewissheit über die eigene Identität erlangen? Wie konstruiert der Mensch sich die eigene Biografie (...)? Das Spätwerk 'Der Mensch erscheint im Holozän' untersucht die Rolle des Wissens und des Gedächtnisses für den Menschen: Wie klein ist er mit seinen bescheidenen Erkenntnissen im Verhältnis zur Natur, was bleibt von ihm?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daneben spielt auch die Zuweisung von Identitäten durch andere eine Rolle. Frisch möchte das Gebot 'Du sollst dir kein Bildnis machen' auf die Beziehung unter Menschen übertragen wissen. Die Stücke 'Don Juan oder die Liebe zur Geometrie und Andorra' befassen sich u.a. mit den Folgen der menschlichen Neigung, sich vom Gegenüber ein Bild zu machen, sie in eine Rolle zu drängen bzw. sich in eine Rolle drängen zu lassen und daran – biologisch oder geistig – zu sterben." Zitatende&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wer wird eigentlich demaskiert?" fragt der recherchierende Journalist &lt;a href="http://www.vanityfair.de/blog/politik/01314.html" target="_blank"&gt;Jost Kaiser&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zitat: "Da war aber mal wieder ordentlich was demaskiert worden. Nur was? Am Ende natürlich irgendwie gar nichts, aber das war egal. Welche Maske wird den Polzisten vom Gesicht gerissen in Heilgendamm, welche der Bundesrepublik? Gar keine. Die Bundesrepublik ist ein liberaler Rechtsstaat und sie bleibt ein liberaler Rechtsstaat, trotz Zaun. Fast könnte man meinen, die Gipfelgegner hätten es gern anders." Zitatende&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich gebe zu, fast hat es mich geärgert, viele Millionen Euro für Reisekosten von Vollzugsbeamten, für einen Zaun und für Tausende von Überstunden verpulvert zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch viel mehr hätte es mich gefreut, hätten all die Krakeeler den Gipfel samt Zaun ignoriert und wären zu Hause geblieben, um Dreck vor der eigenen Türe zu kehren. Klar, das hätte ich nie erfahren, denn wer wirbelt schon viel Staub auf, um eine Schaufel Dreck zu würdigen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade diese Kleinigkeit jedoch macht ein Volk stark von innen heraus: Den Beamten beim Sondereinsatz weit weg von zu Hause und den Bürger, der sich seine Gedanken um das Theater vor und hinter den Kulissen des Polit-Kabaretts macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deswegen empfinde ich Journalisten wie Jost Kaiser erfrischend, wenn sie etwas recherchieren und reflektieren, statt einfach nur Agenturmeldungen abzupinseln und ihrem Chefredakteur freundlich zuzunicken, der informelle freundliche Hinweise von Gästen auf Cocktail-Partys abarbeitet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch mal ganz unter uns: Welcher Journalist kann sich das leisten? Im wesentlichen spielen alle nur ihre Rolle: Bürger als Krakeeler, Politiker als Kabarettisten und Journalisten als Posaunisten der Medienblaskapelle, um irgendeiner Lobby Rückenwind vorzutäuschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wenn sie nicht nach Helgoland verbannt sind, dann regieren sie noch heute - die Politiker, meine ich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hans Kolpak&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Biß der Woche&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24281016-6788633351331162581?l=4dem.de%2Fbiss-der-woche%2Findex.htm' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://4dem.de/biss-der-woche/2007/06/bi-vom-10062007.html</link><author>noreply@blogger.com (Hans Kolpak)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-24281016.post-7196952436034826474</guid><pubDate>Sat, 07 Apr 2007 06:01:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-04-07T08:22:25.072+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Liebe</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Leben</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Krieg</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Religion</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Frieden</category><title>Biß vom 7. April 2007</title><description>Die grausamsten Auseinandersetzungen &lt;br /&gt;gibt es über die Dinge, &lt;br /&gt;die sich nicht beweisen lassen. &lt;br /&gt;Verfolgung praktiziert man &lt;br /&gt;in der Theologie, &lt;br /&gt;nicht in der Mathematik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bertrand_Russell" target="_blank"&gt;Bertrand Russell&lt;br /&gt;britischer Mathematiker, Philosoph und Schriftsteller&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zitat: "Russell war als Agnostiker, Pazifist und Friedensaktivist bekannt. Mit diesen Hintergründen vertrat er auch anarchistische Ideale (vgl. auch Anarchopazifismus). 1918 verbüßte er aufgrund seines öffentlichen Eintretens für den Pazifismus (Aufforderung zur Kriegsdienstverweigerung) eine 18-wöchige Haftstrafe, wegen der er schließlich seine Anstellung am Trinity College verlor.&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;1962 griff er durch Telegramme an Kennedy, Chruschtschow, den UN-Generalsekretär U Thant und den britischen Premier MacMillan in die Kuba-Krise ein, in der die Welt am Rand eines Atomkrieges stand. Chruschtschow schrieb Russell einen langen Antwortbrief, der durch die Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht wurde und eigentlich an Kennedy und die westliche Welt gerichtet war. Er lenkte ein, wodurch ein Atomkrieg abgewendet wurde." Zitatende&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von 1967 bis 2000 war ich mit christlichen Gemeinden verbunden und engagierte mich umfassend als Christ. Im Laufe der letzten sieben Jahre habe ich mich weitestgehend von meiner Bindung an diese nutzlosen Beschäftigungstherapien gelöst. Da weder der Vater noch der Sohn einen Job für mich haben und nicht kommunizieren, bedarf es auch keiner Gebete, um mein Leben zu gestalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf diesem Hintergrund sah ich in 2006 den Film "Die Passion Christi". Er widerte mich genauso an wie der Film "Luther", den ich ebenfalls in 2006 sah.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ist Ursache, was ist Wirkung? Kriegstreiber haben offensichtlich einen Kriegsgott geschaffen, der seine Geschichte mit Blut schreibt. Christen laufen Kriegstreibern hinterher, während sie heuchlerisch Lieder des Friedens singen. Die Erlösung von Schuld, Sühne und Sünde bleibt aus. Das Blut fließt noch immer in der Christenheit, im Islam und im Judentum. Überall lassen sich geduldige Schafe zur Schlachtbank führen. Sie sind verführt und frei von gesundem Menschenverstand. Das theologische Geschwafel aller abrahamischen Religionen kann Kritik an Religionen nicht entkräften.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schuld, Sühne und Sünde: Diese Begriffe haben Menschlichkeit verstümmelt. Das Leiden der Kulturen, die aus Abraham hervorgingen, überschattet die Sehnsucht nach einem von Liebe, Weisheit und Einsicht gestalteten Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt eine Fülle an Literatur von Menschen, die auf einem höheren Niveau leben und lieben als Juden, Christen und Moslems.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;US-amerikanische Filme erkenne ich an fehlender Kommunikation in den Dialogen. Erst schießen oder schlagen, dann fragen. Die meisten Geschichten und Handlungsabläufe beruhen darauf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies ist ein Extrem und Erleuchtete, die in sich ruhen, sind am anderen Ende der Skala.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche mir Menschen, die etwas zur Kenntnis nehmen und wirken lassen. Menschliches Miteinander hat eine kulturelle Qualität und ist keine Überlebensstrategie. Es geht nicht darum, wie ich beim Gehen das Gleichgewicht halte oder beim Autofahren meinen Sinneseindrücken Prioritäten verleihe, um entscheidungsfähig zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beschaulichkeit bedeutet keine fehlende Entscheidungskraft. Es sind zwei Qualitäten, die sich ergänzen. Jesus wird oft als Beispiel für situationsgerechtes Verhalten genannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus dieser Perspektive bereichern wir uns alle. Dafür gibt es schließlich unterschiedliche Interessensgebiete. Niemand steht unter Druck, etwas zu schreiben oder andere zu missionieren. Wer freiwillig missioniert, ist mit sich selbst gestraft genug. Das macht unzufrieden, weil die meisten gar nicht bekehrt werden wollen. Wozu auch?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hans Kolpak&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Biß der Woche&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24281016-7196952436034826474?l=4dem.de%2Fbiss-der-woche%2Findex.htm' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://4dem.de/biss-der-woche/2007/04/bi-vom-7-april-2007.html</link><author>noreply@blogger.com (Hans Kolpak)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-24281016.post-722756617716850978</guid><pubDate>Thu, 22 Feb 2007 18:43:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-04-07T08:33:09.158+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Leben</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Tod</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Fanatismus</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Satire</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Humor</category><title>Biß vom 22.02.2007</title><description>Das Kennzeichen des unreifen Menschen ist, &lt;br /&gt;dass er für eine Sache nobel sterben will, &lt;br /&gt;während der reife Mensch &lt;br /&gt;bescheiden für eine Sache leben möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Stekel" target="_blank"&gt;Wilhelm Stekel&lt;br /&gt;österreichischer Psychoanalytiker&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum habe ich die Satire erwählt, um auszudrücken, was mich bedrückt oder bewegt? Die Nervosität staatlicher Organe hat so zugenommen, daß es gut ist, für Spaß ernstgenommen zu werden. Ich habe einfach keine Lust, zur Rechenschaft gezogen zu werden für etwas, das andere Menschen zu verantworten haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wilhelm Stekel hat offensichtlich in seinem beruflichen Umfeld um Sigmund Freud herum so manches Leid und Zerwürfnis erfahren. Menschen neigen nun mal dazu, in missionarischem Eifer über Ziele hinauszuschießen und hart auf einem steinigen Acker zu landen wie ein Pfeil, der eine Zielscheibe verfehlte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ist es wohl ein Unterschied, ob Verfassungsorgane Gefahr im Verzug wittern oder ob ein Wiener Psychogott sich in seinen Kreisen gestört fühlt. Obwohl Menschen an einer Sache arbeiten, können sie sich entzweien und in verschiedene Richtungen davonlaufen. Staatsapparate verlieren oft die Verbindung zu den Bürgen, denen zu dienen sie bei Gott geschworen haben, während ein Lehrmeister durchaus seiner Schüler überdrüssig werden kann, wenn sie sich eigenständig weiterentwickeln.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.freud-biographik.de/frdprivat.htm" target="_blank"&gt;&lt;br /&gt;Christfried Tögel&lt;/a&gt;: "Freud lag sehr daran, die Kontakte zu seinen Schülern und Anhängern auszubauen und zu vertiefen. Er widmete ihnen viel Zeit, unternahm ausgedehnte Spaziergänge mit ihnen, lud sie häufig nach Hause zum Mittag- oder Abendessen ein. Mit Sándor Ferenczi z. B. unternahm er sogar auch gemeinsame Urlaubsreisen. Außerdem unterstützte er viele seiner Anhänger auch finanziell, entweder durch Finanzierung ihrer Ausbildung oder durch Überweisung von Patienten. Freud erkannte auch die Wichtigkeit der moralischen Unterstützung. So schrieb er häufig Vorworte zu den Veröffentlichungen seiner Schüler. Alle diese Dinge trugen dazu bei, daß die meisten seiner Jünger in ein Netz von Abhängigkeiten gerieten."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wilhelm Stekel war einer der Schüler Freuds, denen eine Versöhnung  mit Freud mißlang. Freud &amp; Co. sind für mich nur ein Bild, ein Modell für Sichtweisen in diesem unserem Lande. Die gesellschaftlichen Entwicklungen in der Bundesrepublik Deutschland sind durchaus diskussionswürdig. Das bringt mich nun zu meiner verwegenen Behauptung, daß nicht nur Psychoanalytiker, sondern auch Staatsorgane ihre Zielgruppen haben, mit denen sie tagesfüllend beschäftigt sind. Bei aller Würde - auch außerhalb der Karnevalszeit tut es allen gut, sich selbst und andere nicht allzu ernst zu nehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weder die Psychos noch die Apparatniks stiften großen Schaden oder Nutzen, denn irgendwann sind sie alle mausetot und verwest, werden nur noch in verstaubten Geschichtsbüchern oder in selten frequentierten Wiki-Einträgen wahrgenommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hans Kolpak&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Biß der Woche&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24281016-722756617716850978?l=4dem.de%2Fbiss-der-woche%2Findex.htm' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://4dem.de/biss-der-woche/2007/02/bi-vom-22022007.html</link><author>noreply@blogger.com (Hans Kolpak)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-24281016.post-7978624605573642501</guid><pubDate>Sat, 13 Jan 2007 19:02:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-01-13T20:04:19.045+01:00</atom:updated><title>Biß vom 13.1.2007</title><description>Das Gebet ist die stärkste Form von Energie,&lt;br /&gt;die man erzeugen kann,&lt;br /&gt;so real wie die Schwerkraft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alexis_Carrel" target="_blank"&gt;Alexis Carrel&lt;br /&gt;französischer Biologe und Nobelpreisträger&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;    1939 kehrt Alexis nach Frankreich zurück und bekommt einen Posten als Mitglied des Gesundheitsministeriums in Paris.&lt;br /&gt;    1940 wird er Direktor der Carrel Fondation zum Studium menschlicher Probleme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alexis Carrel ist ohne Zweifel eine interessante Persönlichkeit, weil er nicht nur ein erfolgreicher  Fachidiot für medizinische Anwendungen war, sondern ein Mensch, der dachte und sprach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Menschen, die wie ich ihrem jahrzehntelangen religiösen Leben den Rücken gekehrt haben, sind empfänglich für seinen Spruch. Autosuggestion, Gedankenkraft und Programmierung sind geläufige Vokabeln, die aus dem vermeintlichen Gläubigen einen Schöpfer sich selbst erfüllender Prophezeiungen machen, die tagein tagaus heruntergebetet werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob disziplinierter Mönch oder sonntäglicher Kirchgänger - es spielt keine Rolle: Die Worte entfalten ihre Kraft, während "Gott" schläft. Ist er vielleicht müde vom Erschaffen der zwei Menschen? Oder ist er einfach nur des menschlichen Treibens müde? Wie auch immer - feiner Spott und Häme gegenüber Gläubigen gehören zum Standard-Repertoire von Atheisten und Agnostikern. Wer jahrzehntelang sich selbst mit seinen eigenen Gebeten verarscht hat, hat kein offenes Ohr für die Gebete eines schweigenden Gottes. Gott betet zu Menschen? Ja, warum denn nicht? Stell Dir vor, Gott wäre einer von uns!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Ernüchterung im Bewußtsein, um einige Jahrzehnte gealtert zu sein, ist so groß, daß nur noch wenig Zeit und Raum für Firlefanz bleibt. Der Bedarf bei mir ist für zehn Leben gedeckt. Es kotzt mich nur noch an und ich habe keinen Bock mehr, mir einen Bären aufbinden zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hans Kolpak&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Biß der Woche&lt;/b&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24281016-7978624605573642501?l=4dem.de%2Fbiss-der-woche%2Findex.htm' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://4dem.de/biss-der-woche/2007/01/bi-vom-1312007.html</link><author>noreply@blogger.com (Hans Kolpak)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-24281016.post-116733474105071997</guid><pubDate>Thu, 28 Dec 2006 19:27:00 +0000</pubDate><atom:updated>2006-12-29T21:39:19.969+01:00</atom:updated><title>Biß vom 28.12.06</title><description>Nur der Homo Sapiens und die Ameisen&lt;br /&gt;führen gewohnheitsmäßig Krieg auf dieser Erde.&lt;br /&gt;Einziger Unterschied:&lt;br /&gt;Wir schicken junge Männer in den Krieg,&lt;br /&gt;die Ameisen alte Frauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.goeldenboog.de/sites/vita.htm" target="_blank"&gt;Christian Göldenboog&lt;br /&gt;deutscher Autor und Journalist&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt fange ich auch an zu verstehen, warum ein orientalischer König schrieb: "Geh hin, du Fauler, sieh die Wege der Ameise und werde weise!" Erst der Spruch von Christian Göldenboog läßt mich diese Gedankenverbindung herstellen, die mir sehr sauer aufstößt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sind es nicht Juden, Moslems und Christen, die mehr als andere Kulturen Kriege führen? Der neutestamentliche Schreiber Jakobus fragt daher auch: "Woher kommen Kriege und Streitigkeiten unter euch? Kommen sie nicht von eurer Gier nach weltlichen Dingen?" Offensichtlich fangen Kriege im Kopf an und heutzutage im Fernsehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ein US-amerikanischer Präsident seinen christlichen Mantel anzieht und muselmanische Feindbilder heraufbeschwört, dann ist er nichts weiter als ein dummer Zauberlehrling, der noch nicht gelernt hat, die Worte seiner Meister zu beherzigen. Die Dummheit und Arroganz solcher Leute ist kaum noch zu überbieten.  Siehe auch Biß der Woche vom &lt;a href="http://4dem.de/biss-der-woche/2006/08/bi-vom-1182006.html"&gt;11.8.2006&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht immer schlucken alle Bürger alles, was ihnen der Pentagon und das Weiße Haus bieten. Zum Glück gibt es genug Menschen in den USA, die noch nichts zu verlieren haben, wie zum Beispiel Studenten, oder Menschen, die bereits alles verloren haben. Die stehen mit dem Rücken an der Wand und prostituieren sich bestenfalls als Soldaten, um Kleidung und Essen zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst wenn ihnen die Knochen zerschossen wurden und ihre Psyche ruiniert ist, dann realisieren sie, welch tragische Entscheidung sie getroffen haben - wenn sie noch leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Hans Kolpak&lt;br /&gt;Biß der Woche&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24281016-116733474105071997?l=4dem.de%2Fbiss-der-woche%2Findex.htm' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://4dem.de/biss-der-woche/2006/12/bi-vom-281206.html</link><author>noreply@blogger.com (Hans Kolpak)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-24281016.post-116680176206109404</guid><pubDate>Fri, 22 Dec 2006 15:20:00 +0000</pubDate><atom:updated>2006-12-22T17:04:22.670+01:00</atom:updated><title>Biß vom 22.12.2006</title><description>Man kann zwar einen Thron &lt;br /&gt;aus Bajonetten bauen, &lt;br /&gt;aber nicht darauf sitzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/William_Ralph_Inge" target="_blank"&gt;Dekan William Ralph Inge&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;englischer Geistlicher und Schriftsteller, 1860 - 1954 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herrschaft auf Kosten anderer hat stets zwei Seiten. Die einen profitieren, bis das Kräftegleichgewicht kippt und die anderen warten darauf, daß es kippt. Je nach Gesellschaftsform entstehen unterschiedliche Ausdrucksformen der Kritik. Demokraten diskutieren und demonstrieren, um öffentlichen Druck zu erzeugen, Untertanen suchen künstlerische Ausdrucksformen, um Botschaften in die Herzen von Menschen zu pflanzen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gespaltene Völker liefern gute Beispiele wie unter anderen Chinesen und  Koreaner, Vietnamesen und Deutsche. Meist braucht es Jahrzehnte und mehr, bis sich deutlich sichtbar eine äußere Form der politischen Gewalt verändert. Großbritannien ist mit mancherlei Zwist vertraut. Man denke nur an Irland. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer auf einem Thron aus Bajonetten herrschen will, rutscht früher oder später ab und wird selbst aufgespießt. Kriegswaffen sind nun Mal keine Messer, um Gemüse zu schneiden, wobei das Schlachten von Tieren auch mörderisch ist wie das Abschlachten von Menschen. Die unterschiedlichen Begriffe erzeugen Unterschiede, wo keine sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da William Ralph Inge auch für die Rechte von Tieren stritt, ist ein solcher gedanklicher Bezug nicht weit hergeholt. Wir können daher Wirtschaftssysteme, die wesentliche Mengen von pflanzlicher Nahrung zum Mästen von Tieren verwenden und so den Welthunger vermehren, die ganze Industriezweige unterstützen, die in großem Umfang nutzlose Tierversuche durchführen oder die Massentierhaltung fördern, sich heuchlerisch für Menschenrechte einsetzen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vieles in unseren Volkswirtschaften wird nur von kritischen Menschen durchdacht und von profitierenden Menschen aus Machtgier und Geldgier beschönigt. Doch vieles erledigt sich von selbst, wenn Menschen nach Jahrzehnten ungesunder Lebensweise im Siechtum versinken oder nicht einmal Kinder hervorbringen und zu nützlichen Gliedern der Gesellschaft heranziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hans Kolpak&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;Biß der Woche&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24281016-116680176206109404?l=4dem.de%2Fbiss-der-woche%2Findex.htm' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://4dem.de/biss-der-woche/2006/12/bi-vom-22122006.html</link><author>noreply@blogger.com (Hans Kolpak)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-24281016.post-116315825957668316</guid><pubDate>Fri, 10 Nov 2006 11:02:00 +0000</pubDate><atom:updated>2006-11-12T23:07:16.040+01:00</atom:updated><title>Biß vom 10.11.2006</title><description>Wenn etwas leicht zu lesen ist, &lt;br /&gt;dann war es schwer zu schreiben.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://es.wikipedia.org/wiki/Enrique_Jardiel_Poncela" target="_blank"&gt;&lt;br /&gt;Enrique Jardiel Poncela&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;spanischer Humorist&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mag schon sein, daß Poncela vom Standpunkt eines gewandten Schriftstellers aus zu dieser Schlußfolgerung kam. Aber wie verhält es sich mit Zeitgenossen, die von gezielter Auffassungsgabe und lebenswichtigem Denkvermögen durch verführerisches Fernsehen und leicht zugängliches Mobiltelefonieren zu schleichender Desorganisation und wachsender Unkonzentriertheit mutierten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist es Ihnen schwergefallen, meine Frage zu lesen und zu erfassen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der schreibenden Zunft die zunehmende Verblödung zivilisierter Menschen zuzuschreiben, ist ungerecht. Ein Sprachgenie wie Friedrich Schiller schuf Wortgemälde, die noch heute zum Lesen reizen und Vorstellungskraft entfachen wie ein loderndes Feuer, das schnell um sich greift.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was bewirkt, daß ein Mensch von mittelmäßiger Bildung und mit durchschnittlichem Interesse der Zugang zu anspruchsvollen Texten mißlingt? Ist eingetreten, was ängstliche Erwachsene schon in den Sechziger Jahren befürchteten, als sie vor den Folgen des Fernsehkonsums warnten? "Deine Phantasie geht verloren, wenn Dir nur fertige Bilder präsentiert werden!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unbestritten ist inzwischen die Wirkung von gepulsten Hochfrequenzen auf menschliche und tierische Zellen. Der Streit entfacht sich nur am Ausmaß der Wirkungen. Der Heilpraktiker und Autor &lt;a href="http://www.mueller-burzler.de/index.html" target="_blank"&gt;Henning Müller-Burzler&lt;/a&gt; stellt fest: "Diese Symptome werden in der öffentlichen Diskussion jedoch bisher immer noch als relativ 'harmlos' dargestellt, da sie auch durch viele andere Krankheiten oder Faktoren ausgelöst werden können."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Internetangebote müssen gelesen werden, um verstanden zu werden. Jedoch bin ich täglich mit Kunden und Kooperationspartnern beschäftigt, die meine geschriebenen Worte nicht erfaßt haben, während andere  es schaffen. Mitunter gelingt es mir nicht einmal, Mißverständnisse und Fehler aufzuklären und auszuräumen. Ich vermute, mit dumm und intelligent allein hat das nichts zu tun. Da ist sicher mehr, als ich zu ahnen wage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hans Kolpak&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Biß der Woche&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24281016-116315825957668316?l=4dem.de%2Fbiss-der-woche%2Findex.htm' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://4dem.de/biss-der-woche/2006/11/bi-vom-10112006.html</link><author>noreply@blogger.com (Hans Kolpak)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-24281016.post-116241249248196024</guid><pubDate>Wed, 01 Nov 2006 20:09:00 +0000</pubDate><atom:updated>2006-11-01T21:51:04.226+01:00</atom:updated><title>Biß vom 1.11.2006</title><description>Viele junge Leute ereifern sich über Anschauungen, &lt;br /&gt;die sie in 20 Jahren haben werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Paul_Sartre" target="_blank"&gt;Jean-Paul Sartre&lt;br /&gt;französischer Philosoph&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1986 wußte ich noch nichts von der Wende, die mein Leben 1987 nehmen würde. Naiv und infantil trottete ich wie ein Esel Gold-Dukaten-scheißend durchs Leben. Es funktionierte. Ich trottete und andere sammelten ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob ich es verdrängt habe? Ich kann beim besten Willen keine Gedankenverbindung herstellen zu einer Anschauung, über die ich mich damals ereiferte, während ich sie jetzt pflege. Oder kann es sein, daß ich zwar 33 Jahre alt war, verheiratet, Vater einer Sechsjährigen und eines Achtjährigen, aber total in meinem kleinen Leben aufging ohne eine vernebelte Sicht auf 2006?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was entnehme ich aus dem Leben des Jean Paul Sartre? Ich überblicke es nicht, nicht wegen der Länge seiner Vita, sondern wegen der Komplexität. Auch frage ich mich aus psychosomatischer Sicht, was ihm seine Sehschwäche mit schließlicher Erblindung mitteilen könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir bereiten seit einigen Tagen unseren Ortswechsel von Winterberg nach Viersen vor. Er fügt sich harmonisch in meine Existenz und deutet weitere Wandlungen an. Ausgehend von Sartres Spruch empfinde ich mich fast extrem gegenwärtig und im Flow schaffend, so daß jegliche Betrachtungen nahezu sinnlos erscheinen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch gibt es sicherlich junge Leute oder alte Füchse, die mir eine Antwort liefern können, wo meine eigene Phantasie versagt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hans Kolpak&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Biß der Woche&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24281016-116241249248196024?l=4dem.de%2Fbiss-der-woche%2Findex.htm' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://4dem.de/biss-der-woche/2006/11/bi-vom-1112006.html</link><author>noreply@blogger.com (Hans Kolpak)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-24281016.post-116006160331501421</guid><pubDate>Thu, 05 Oct 2006 15:13:00 +0000</pubDate><atom:updated>2006-10-05T18:39:29.353+02:00</atom:updated><title>Biß vom 5.10.2006</title><description>Soweit ich weiß, &lt;br /&gt;hat noch keiner, &lt;br /&gt;der es war, &lt;br /&gt;sich selbst als Tyrann bezeichnen lassen; &lt;br /&gt;der Posten ist begehrter als der Titel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Frisch" target="_blank"&gt;Max Frisch&lt;br /&gt;schweizer Schriftsteller&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Satire ist ein vorzüglicher Weg, seinem Herzen Luft zu machen, ohne von Dummköpfen verstanden zu werden. Das Bedürfnis von Menschen, Macht zum Nachteil ihrer Mitmenschen auszuüben, ist allgegenwärtig in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gelingt nicht immer, sich gegen mächtige Dummköpfe abzugrenzen. Viele Künstler lieben ihre Kunst, weil sie ausdrucksstark ist und sie innerlich und äußerlich bereichert. In der Kunst ist vieles noch möglich, was im Alltagsleben bereits scheitert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Künstler unter totalitären Regierungen wissen ein Lied davon zu singen. Auch Künstler untereinander können sich in die Wolle geraten, wenn ihnen nicht nur dieser Planet, sondern auch ihre innere Welt zu klein erscheint, was beide nicht sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um den vielfältigen Gedanken von Max Frisch über Menschen und Gesellschaft einen Namen zu geben, wird eine Stelle aus der Mitte des Romans 'Mein Name sei Gantenbein' gerne und häufig zitiert:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;'Manchmal scheint mir auch, daß jedes Buch, so es sich nicht befaßt mit der Verhinderung des Krieges, mit der Schaffung einer besseren Gesellschaft und so weiter, sinnlos ist, müßig, unverantwortlich, langweilig, nicht wert, daß man es liest, unstatthaft. Es ist nicht Zeit für Ichgeschichten. Und doch vollzieht sich das menschliche Leben oder verfehlt sich am einzelnen Ich, nirgends sonst.'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Max Frisch die Hauptperson in eben diesem Roman sagen läßt, der Mensch „probiere Identitäten an wie Kleider“ , dann erinnert mich dieser Gedanke an mein eigenes Sehnen und Streben, einen Lebensweg zu gehen, der mir genügt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wesentliche Brüche in meinem Lebenslauf führte ich selbst herbei, um eine andere Richtung zu finden: 1987 Computerei, 1995 Ausscheiden aus dem Angestelltendasein und 2000 Distanzierung von christlicher Religiosität. Damit einher wuchs mein Bewußtsein für das, was ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tyrannen müssen mir jetzt nachlaufen, um mich einzuholen. Ich gehe nicht mehr zu ihnen hin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hans Kolpak&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Biß der Woche&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24281016-116006160331501421?l=4dem.de%2Fbiss-der-woche%2Findex.htm' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://4dem.de/biss-der-woche/2006/10/bi-vom-5102006.html</link><author>noreply@blogger.com (Hans Kolpak)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-24281016.post-115753157391756469</guid><pubDate>Wed, 06 Sep 2006 08:06:00 +0000</pubDate><atom:updated>2006-09-06T10:35:39.543+02:00</atom:updated><title>Biß vom 6.9.2006</title><description>Für das Können &lt;br /&gt;gibt es nur einen Beweis: &lt;br /&gt;Das Tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marie_Freifrau_von_Ebner-Eschenbach" target="_blank"&gt;Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach&lt;br /&gt;österreichische Schriftstellerin&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihr ganzes Leben lang kämpfte sie gegen die „normalen“ Gedanken ihrer Zeit und setzte sich für eine aktive Frau ein. Sie schrieb nicht etwa, um den Familienunterhalt zu finanzieren, sondern vielmehr mit der Inspiration und Überzeugung, ihre Schriften könnten die Gedanken ihrer Zeit verändern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab 1890 fand Marie von Ebner-Eschenbach mit ihren dialogischen Novellen ihren dramatischen Schreibstil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihr kurzer und knackiger Spruch erinnert mich an den geringfügigen Unterschied zwischen Maulhelden und Machern. Das Tun entscheidet über den Fortgang einer Sache und keineswegs die Lautstärke. Eine Ausnahme allerdings gestehe ich ein: Es sind die Zeitgenossen mit Sendungsbewußtsein, die mich mit ihrem missionarischer Eifer regelmäßig von der Bildfläche vertreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich halte es einfach nicht mehr aus, zumal ich in den langen Jahren meiner Religionszugehörigkeit niemals über Menschen dominierte. Ich zog mich stets zurück, wenn ich lästig war und fand Raum für einen lockeren und konsensfähigen Abgang. Jedenfalls haben mich diese Situation geprägt und sensibilisiert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Maulhelden sind überflüssig. Wie gut, wenn die Sonne scheint und Flüssigkeiten zum Verdunsten bringt. So regele ich mein Verhalten gegenüber Maulhelden. Ich lasse sie links liegen und schaue zu, wie sie verdunsten. Erst ein Temperatursturz führt zu Wolkenbildung und vernebelt die klare Sicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch so ein Wolkenbruch ab und zu hat auch sein Gutes. Das Wasser fließt ins Meer und wird gezalzen, mit Plankton und allerlei Getier angereichert. So ist auch jeder Maulheld zu etwas gut, auch wenn es nur ein abschreckendes Beispiel ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hans Kolpak&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Biß der Woche&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24281016-115753157391756469?l=4dem.de%2Fbiss-der-woche%2Findex.htm' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://4dem.de/biss-der-woche/2006/09/bi-vom-692006.html</link><author>noreply@blogger.com (Hans Kolpak)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-24281016.post-115527780828540859</guid><pubDate>Fri, 11 Aug 2006 06:06:00 +0000</pubDate><atom:updated>2006-08-11T09:32:11.043+02:00</atom:updated><title>Biß vom 11.8.2006</title><description>Gepriesen sei derjenige, &lt;br /&gt;der nichts zu sagen hat &lt;br /&gt;und davon absieht, &lt;br /&gt;das zu beweisen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/George_Eliot" target="_blank"&gt;George Eliot&lt;br /&gt;englische Schriftstellerin&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Frau mit den sieben Namen entwuchs ihrem puritanischen Umfeld im 19. Jahrhundert und kam erst durch diesen Männernamen zu Weltruhm, weil sie etwas zu sagen hatte. Ob sie zu diesem Spruch unter dem Eindruck ihres Bruders fand?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zitat: "Nach einigen Affären lebte sie mit George Henry Lewes, einem verheirateten Goethebiographen und Essayisten, in wilder Ehe zusammen: - ein Skandal in der damaligen Zeit. Die schmerzhafteste Nebenwirkung dieses Eklats war ein beinahe lebenslanger Konflikt mit ihrem geliebten Bruder Isaac, der bis zu ihrer Hochzeit mit John W. Cross mehr als zwanzig Jahre später jeglichen Kontakt zu ihr abbrach."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Männer, die nichts zu sagen haben, sind aus heutiger Sicht am besten in der Politik aufgehoben. Eingebettet in den unverfänglichen Fraktionszwang und behütet von den vermeintlichen Zwängen der Weltpolitik, kann jeder gut aussehende Dummkopf ohne fundierte Entscheidungskraft und ohne markante Persönlichkeit sein Mandat erwartungsgemäß wahrnehmen. Eine gründliche Ausbildung als Schauspieler ist allerdings sehr förderlich, das kann und will ich nicht leugnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man vergleiche nur einmal die Amtsperioden zweier Präsidenten der USA: &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ronald_Reagan" target="_blank"&gt;Ronald W. Reagan&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/George_W._Bush" target="_blank"&gt;George W. Bush&lt;/a&gt;. &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Ich zitiere von Wikipedia.de:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Reagan wurde 2005 von den US-Amerikanern zum Greatest American gewählt. Reagan unterstützte mit seiner Politik die kalifornische Wirtschaft, die in seiner Amtszeit einen beachtlichen Aufschwung nahm. Da er auch den Haushalt des kalifornischen Bundesstaates ausglich, war seine Wiederwahl 1970 gegen Jesse Unruh kein Problem. Ende 1980, d.h. bei der Amtsübernahme durch Ronald Reagan, betrug die Staatsverschuldung der USA 930 Milliarden Dollar. Unter Reagan kletterte sie bis Ende 1988 auf 2,6 Billionen Dollar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Dezember 2004 wählt das Time Magazine Bush zur Person des Jahres 2004 „for sharpening the debate until the choices bled, for reframing reality to match his design, for gambling his fortunes – and ours – on his faith in the power of leadership“. Ins Deutsche übertragen: "wegen Verschärfens der Debatte bis zum Versiegen der Alternativen, für das Verformen von Realität, um seiner Weltsicht zu entprechen, für das Verspielen seiner und unserer Optionen in seinen Glauben an die Kraft seiner Führerschaft". (Bitte schreiben Sie mir, wenn Ihnen eine bessere sprachliche Übertragung bekannt ist.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der internationalen Öffentlichkeit war es zu fruchtlosen Massenprotesten gegen die militärisch dominierte Außenpolitik der USA und ihrer Verbündeten gekommen. Weltweit beteiligten sich im Februar 2003 Millionen von Menschen an Antikriegsdemonstrationen der Friedensbewegung - auch in solchen Ländern, deren Regierungen sich hinter Bush gestellt hatten. Unter anderem wurde Bush vorgeworfen, dass der bedeutendere Kriegsgrund weniger der Kampf gegen den Terrorismus sei, sondern vielmehr die wirtschaftspolitischen (Zugriff auf die irakischen Erdölquellen) und geostrategischen Interessen der USA.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darüber hinaus werden Persönlichkeit und Eigenschaften der Person George W. Bush von Anhängern und Gegnern meist sehr gegensätzlich eingeschätzt. Während die einen seinen Glauben an Gott und die Führungsrolle der USA schätzen, weisen die anderen auf seine widersprüchliche Biographie - mit früheren Alkoholproblemen, seiner selbstdeklarierten „Wiedergeburt“ als Christ und Anti-Alkoholiker - und sprachlichen Unsicherheiten (siehe auch Bushism) hin. &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Zitatende&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Politiker werden benutzt, um den Steuerzahlern Sand in die Augen zu streuen für den Lobbyismus hinter den Kulissen. Es sind die jeweiligen Eliten eines Landes, die ihr eigenes Volk bestehlen - in den USA, in der Bundesrepublik Deutschland und vermutlich in allen übrigen Ländern der Erde. Kennen Sie eine einzige Regierung auf diesem Planeten, die &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;nur &lt;/span&gt;zum Wohle ihres Volkes handelt? Bitte nennen Sie mir Fakten. Dieser Blog hat eine Kommentarfunktion.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hans Kolpak&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Biß der Woche&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24281016-115527780828540859?l=4dem.de%2Fbiss-der-woche%2Findex.htm' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://4dem.de/biss-der-woche/2006/08/bi-vom-1182006.html</link><author>noreply@blogger.com (Hans Kolpak)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item></channel></rss>