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Vogelgrippe-Geschäft

Vogelgrippe - Geschäft und Jahrhundertlüge ?

Die stets aktuell zusammengestellten Meldungen finden Sie bei Netzeitung.de. Ob die Betrachtungen des Heilpraktikers Helmut Deinzer zur Aviär-Influenza-Phobie = Vogelgrippenangst satirisch gedacht sind oder einfach nur die gegenwärtig boshaft geschürte Hysterie widerspiegeln, dürfen Sie nach eigenem Ermessen entscheiden, bis das Maß voll ist. Das ist lebendige Demokratie, nicht wahr? Forscher an der Universität Tübingen haben eine weltweit beachtete Simulations-Software für Influenza-Pandemien entwickelt, die Gesundheitsbehörden als Entscheidungshilfe zur Verfügung steht.

pdf-Datei klein-klein-Verlag am 30.07.2005: Die Vogelgrippe

pdf-Datei Abhandlung des Heilpraktikers Helmut Deinzer

Doch wer maßt sich hier eigentlich an, über etwas zu entscheiden, was gar nicht existiert? Leider kann ein Mensch, der kopflos ist, sich nicht mehr an den Kopf greifen. Er kann nicht die Stirn runzeln. Er kann sich nicht ans Ohr greifen. Er kann sich nicht das Kinn kratzen. Er kann sich nicht einmal an allem Unsinn verschlucken, der gegenwärtig verzapft wird. Ganz davon zu schweigen, all jenen etwas zu husten, die auf der Propagandawelle mitschwingen. Da ist nicht einmal ein Windkanal von Ohr zu Ohr vorhanden.

Er sieht nicht mehr die Dummheit, die sich unsichtbar gemacht hat, weil sie so große Ausmaße angenommen hat. Bert Brecht hat sich wirklich etwas dabei gedacht. Nur die Vogelgrippe, die hatte er nicht im Sinn. Die wurde erst erfunden, als die Produktion von Tamiflu stockte, weil sich nicht genügend Abnehmer für dieses sinnlose Gift fanden.

Auch wenn ich jetzt an meinem Roman zum Thema weiterschriebe, die Kopflosen werden ihn nicht lesen. Aber die Gedanken, die sich bei Wikipedia über Vogelgrippe ansammeln, werden immer umfangreicher.

de.wikipedia.org/wiki/Tamiflu
Häufige Nebenwirkungen sind Übelkeit, Erbrechen und Magenschmerzen, ferner können allergische Reaktionen auftreten sowie eine Verschlechterung bereits bestehender Erkrankungen der Atemwege. Um mögliche Nebenwirkungen auf den Magen-Darm-Trakt zu vermeiden, sollte Tamiflu möglichst zusammen mit etwas Nahrung eingenommen werden. Es gibt zur Zeit keine gesicherten Erfahrungen mit dem Wirkstoff bei der Behandlung von Patienten mit schweren chronischen Erkrankungen (zum Beispiel bei Asthma, Immunschwäche nach Operationen) oder anderen gravierenden Krankheitszuständen.

impf-report.de/jahrgang/2003/11.htm
Neuraminidasehemmer Oseltamivir: Risiken und Nebenwirkungen
Quelle: www.rote-liste.de Wiedergabe ohne Gewähr
Hersteller: Roche www.roche.de
Tamiflu(R) 75 mg Hartkapseln
Rp Fachinfo-Service

Zusammensetzung:
1 Hartkapsel enthält: Oseltamivirphosphat 98,5 mg (entspr. 75 mg Oseltamivir).
Weitere Bestandteile:
Maisstärke, Talkum, Povidon, Croscarmellose-Na, Natriumstearylfumarat, Gelatine, Eisenoxidhydrat (E 172), Eisen(III)-oxid (E 172), Eisen(II,III)-oxid (E 172), Titandioxid (E 171), Schellack, Indigocarmin (E 132).

Tamiflu(R) 12 mg/ml Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen

Rp Fachinfo-Service

Zusammensetzung:
1 Fl. (30 g) enthält: Oseltamivirphosphat 1,182 g. Rekonstruktion mit 52 ml Wasser ergibt eine Konzentration von 12 mg/ml Oseltamivir.
Weitere Bestandteile:
Sorbitol (E 420), Natriumdihydrogencitrat (E 331a), Xanthan-Gummi (E 415), Natriumbenzoat (E 211), Saccharin-Natrium (E 954), Titandioxid (E 171), Aromastoff.

Anwendung:
Behandlung der Influenza bei Erwachsenen und Kindern ab 1 Jahr mit influenzatypischen Symptomen und/oder Vorbeugung der Virusgrippe bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 13 Jahren nach Kontakt mit einem klinisch diagnostischen Influenzafall, wenn der Influenzavirus in der Bevölkerung auftritt. In Ausnahmesituationen (z. B. bei einer Diskrepanz zwischen zirkulierenden und im Impfstoff enthaltenen Virusstämmen und in einer pandemischen Situation) kann eine saisonale Prophylaxe mit Tamiflu bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 13 Jahren erwogen werden.

Anwendungsbeschränkung:
Niereninsuffienz: Dosisanpassung bei Patienten mit Kreatinin-Clearance >10 bis =30 ml/min; Patienten mit Kreatinin-Clearance <10mg/min und dialysepflichtige Patienten: Anwendung nicht empfohlen. Erbliche Fructose-Unverträglichkeit (Tamiflu 12 mg/ml Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen).

Schwangerschaft:
Strenge Indikations-Stellung. Ausreichende Erfahrungen über die Anwendung beim Menschen liegen nicht vor. Der Tierversuch erbrachte keine Hinweise auf embryotoxische/teratogene Wirkungen.

Stillzeit:
Strenge Indikations-Stellung. Es ist nicht bekannt, ob die Substanz in die Milch übergeht.

Nebenwirkungen:
Häufigste Nebenwirkung: Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen. Die Häufigkeit dieser Nebenwirkung wird verringert, wenn Tamiflu mit Nahrung eingenommen wird. Andere weniger häufige Nebenwirkungen, die auch durch die Virusgrippe verursacht sein können, sind bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 13 Jahre.: Durchfall, Bronchitis, Schwindel, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schlafstörungen; bei Kindern (1-12 Jahren): Durchfall, Ohrenentzündung, Lungenentzündung, Entzündung der Nasennebenhöhlen, Bronchitis, Verschlechterung bestehender Asthmas, Nasenbluten, Ohrerkrankung, Entzündung der Haut, Lymphknotenschwellung und Bindehautentzündung. Nach Markteinführung beobachtete Nebenwirkung: Ausschlag und sehr seltene Berichte von Hepatitis und erhöhten Leberenzymen bei Patienten mit Influenza-ähnlichen Erkrankungen.

Dosierung:
Behandlung der Erwachsenen und Jugendlichen ab 13 Jahren: 2mal tgl. 1 Kaps.
Behandlung bei Kindern ab 1 Jahr: Suspension gewichtsabhängig 2mal tgl. =15 kg Körpergewicht: 30 mg; >15-23 kg Körpergewicht: 45 mg; >23-40 kg Körpergewicht: 60 mg; >40 kg Körpergewicht: 75 mg. Behandlung: über 5 Tage.

Vorbeugung bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 13 Jahren: 1mal tägl. 1 Kapseln oder 75 mg Suspension Einnahme mit Nahrung empfohlen. Dosisanpassung bei Niereninsuffienz siehe Fachinfo.

Lagerung: Lagerungshinweis!

10 Hartkaps. (N1) 34,70 PZN 0890287
1 Fl. (N1) zu 30 g Plv. zur Herstellung von 52 ml Susp. 34,70 PZN 3062467

de.wikipedia.org/wiki/Zanamivir
Die häufigsten unerwünschten Arzneimittelwirkungen sind bei Personen mit Asthma bronchiale oder (COPD) eine mehr als 20%-ige Reduktion der Lungenfunktion (FEV1 oder peak flow). Mitunter kam es hier auch zu schweren Bronchospasmen mit vereinzelten Todesfällen.

ddh-online.de/AMK-Presse.html
Zur Frühtherapie der Vogelgrippe eignen sich vor allem die Neuraminidasehemmer „Tamiflu“ und „Relenza“. Sie blockieren die Wirkung eines Enzyms, das den Zucker Sialinsäure von der Oberfläche menschlicher Zellen entfernt. So bleibt das Influenzavirus auf der infizierten Zelle gefangen und kann sich nicht auf weitere Zellen ausbreiten. Wenn in den Atemwegen schon zu viele Zellen befallen sind, bringen Virustatika keine Besserung mehr. Das Arzneimittel „Tamiflu“ (Oseltamivir) ist eine Vorstufe des tatsächlichen Wirkstoffes, der Oseltamivirsäure. Denn diese wird, wenn man sie direkt verabreicht, von der Darmschleimhaut zu schlecht aufgenommen werden. Auch bei dem Medikament „Relenza“ reicht die Resorption im Darm nicht aus. Deshalb wird dieses Mittel als Inhalationsspray verschrieben. Die Behandlungsdauer mit Tamiflu-Kapseln oder -Suspension bzw. Relenza-Spray beträgt fünf Tage. Beide Arzneimittel haben auch Nebenwirkungen und sollten in der Schwangerschaft nicht angewandt werden. Auch das Mittel „Inflex“ kann zur Frühtherapie der Vogelgrippe eingesetzt werden. Das Medikament hindert die Influenzaviren daran, in der infizierten Zelle ihre Nucleinsäure freizugeben, so dass keine neuen Viren mehr gebildet werden können.
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