Etikettenschwindel: Mogelpackung Ökostrom |
Völlig "legal" ist die Praxis, Atom- oder
Kohlestrom in Ökostrom umzuettikettieren. Grundlage dafür ist das RECS =
Renewable Energy Certificate System, Europas Ökostromkontrollstelle, an dem
173 Mitglieder teilnehmen, darunter Energiekonzerne, Umweltverbände und
gemeinnützige Vereine, was durch ein Beispiel erläutert wird:
Ein
Stromversorger kauft Strom an der Börse, zum Beispiel aus dem KKW Krümmel
für 7 Cent pro kWh und "veredelt" ihn dann mit 0,05 Cent pro kWh mit einem
Ökozertifikat eines norwegischen Wasserkraftwerkes.
Diesen
"umettikettierten" Strom darf er dann als Ökostrom verkaufen! Der norwegische
Betreiber muß dann im Gegenzug die entsprechende Menge Ökostrom in
konventionellen Strom "umettikettieren".
Das RECS mache Angebote
möglich, bei denen ganze Städte komplett mit Ökostrom versorgt werden,
"auf dem Papier, ohne daß eine zusätzliche Kilowattstunde Ökostrom
erzeugt worden ist.".
Erst kürzlich hatten sich auf diese Weise die
Stadtwerke Kassel als Vorreiter für eine "umweltgerechte Stromversorgung"
präsentiert mit sauberem Naturstrom für alle Haushalte.
Im "atomfreien"
Österreich lasen verwunderte Verbraucher, daß ihr Strom formal nicht mehr aus
Wasserkraft, sondern aus Kohle- und Atomkraftwerken stammt.
Deutlich wird das
Umetikettieren im Vergleich zum Eierkauf: Der Kunde will Bio-Eier kaufen und
erfährt, daß diese nach RECS zertifiziert sind. Das bedeutet, daß
irgendwo in Europa die gleiche Menge Öko-Eier produziert wurden, wie ich
Käfigeier gekauft habe.
QuellenSpiegel 7.1.08, taz 7.1.08, Frankfurter Rundschau 7.1.08,
Süddeutsche Zeitung 7.1.08,
Heise.de
Telepolis am 23.11.07 mit dem Artikel von Lars Lange: Die
Ökostrom-Lüge
Was tun? Guter Rat bei swr 423.1.2008 - Gut recherchierte
Beiträge dazu finden Sie beim Südwestrundfunk. Nicht nur die Links zu den
"echten" Ökostromanbietern "Naturstrom, Lichtblick, Greenpeace Energie und die EWS
Schönau" werden präsentiert, sondern auch die Notwendigkeit hervorgehoben,
daß als Ökostrom etikettierter Strom zu Investitionen im Ökobereich
führen muß, damit kein Etikettenschwindel unterstellt werden kann.
swr 4 Insofern hat jeder Stromanbieter die Chance, Alternativen zu
fördern. Stadtwerke an vielen Orten betreiben seit den neunziger Jahren
Blockheizkraftwerke, um die Lokalisierung der Stromversorgung voranzutreiben. Leider
finde ich Einzelheiten dazu oft nur in Tageszeitungen. Muß das sein?
Ich
verzichte bewußt auf Beispiel-Links, sonst treten noch Leute auf den Plan, die das
Internet abschaffen wollen wegen der Verlinkungen. Siehe dazu mein Impressum.
Wie
wäre es zur Abwechslung mit Bücherverbrennungen oder mit Umerziehung von
Menschen in Besserungsanstalten? Das Weltbild des neunzehnten Jahrhunderts
läßt grüßen.
Oder bevorzugen Sie
Sonnenanbeter? Die tun nämlich
so, als seien sie Sonnenanbieter in der Sahara. Allerdings gibt es in Europa auch noch
Wolken. Nur über den Wolken scheint immer die Sonne.
Nicht jeder Anbieter hat
ein Wasserkraftwerk auf seinem Grundstück und nicht jeder Anbieter nutzt den
Subventionsschwindel der Windkraftwerke für seine Image-Kampagne.
Vom
Durchschauen der Schwindeleien der Windkraft-Lobbyisten bis zur Entlarvung ihrer
Lügen ist ein weiter Weg. In den Versorgungsbereichen von ungezählten
Stadtwerken stehen schwindelfreie Windkraftwerke mit bundesgesetzlichem Einspeisezwang,
die von diversen Grundstückseigentümern betrieben werden.
Buchtipp:
Windkraft - Eine Alternative, die keine ist.
Amazon.de
Deutsche Märchenstunde25.1.2008 - Der deutsche Beitrag zur
Debatte einer sicheren Energieversorgung sieht so aus:
- Verzicht auf Atomenergie
- Erhöhung der
Gasimporte aus Russland
- Eine Art religiöse Hoffnung auf "erneuerbare" Energien.
Unseren Ausweg aus dem Zielkonflikt zwischen Klimaschutz und
verlässlicher Energieversorgung weisen Windräder. An diese Märchen glauben
die Briten nicht. (Kommentar FAZ 11.1.08).
Viele Deutsche glauben leider doch, dass man allein mit Wind, Sonne und
Biomasse den Industriestandort Deutschland mit Strom versorgen kann. (Kurzinfos 238/4).
Ob Wind und Sonne sich darauf einstellen?
Buerger-fuer-Technik.de
Eins, zwei, drei kommt der Bankrott herbei.
Während sich die Windräder drehen, drehen immer mehr
Klimajünger durch. Sektenberatungsstellen für religiöse Fanatiker und
für Anhänger von Psychogruppen gibt es auch in Deutschland. Einfach mal
googlen!
Die erneuerbaren Energien werden reichlich subventioniert, die
Volkswirtschaft geht den Bach runter. Sogar mit Kursverlusten läßt sich an der
Börse Geld verdienen.
Doch selbst Bananenrepubliken in Afrika und Amerika verkraften enorm viel
Vetternwirtschaft und Korruption. Der Lobbyismus bringt uns diesen Ländereien immer
näher.
Wurde Don Quichotte eigentlich ernstgenommen, als er die Windmühle
stürmte? Nicht wirklich, nur der Roman, er ist heute ein Klassiker der
Weltliteratur. Es hat sich gelohnt. |
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| Die fünf
Windkraft-Lügen |
Hinweis bei Spiegel-TV vom 19.10.2003:
- Windkraft ist ökologisch
- Windkraft ist billig
- Windkraft wird nicht subventioniert
- Windkraft sichert Arbeitsplätze
- Windkraft ist eine Investition in die Zukunft
Lesen Sie Einzelheiten hier:
Buerger-fuer-technik.de
Massive technische Probleme bei WindrädernBrechende Rotoren,
zerstörte Getriebe, rissige Fundamente - die wachsende Zahl von Schäden an
Windrädern verunsichert die Öko-Branche. Im Landkreis Oldenburg wurden nach
massiven Schäden an 2 Windrädern 4 baugleiche Windräder stillgelegt. Kaum
ein Getriebe trotzt der Dauerbelastung länger als fünf Jahre. Mitunter
entstehen schon nach kurzer Betriebszeit Risse an Rotoren oder in Fundamenten,
führen Kurzschlüsse oder heißgelaufene Propeller zu Bränden.
Dabei - so versprachen viele Anlagenbauer - sollten die Windmühlen angeblich
20 Jahre halten. Die Kräfte, die auf die Rotoren wirken, sind viel höher als
ursprünglich erwartet. Auch bei den Betonsockeln gibt es Schäden: Vibrationen
und Lastwechsel verursachen Risse, Wasser sickert in die Spalten, die Stahlarmierung
beginnt zu rosten. Die Sanierung ist schwierig. Dabei nutzt es nichts, nur von oben die
Risse zu schließen.
Weiteres Problem: der Querschnitt der Rotormasten muss
gleich bleiben, wegen Begrenzung bei Anlieferung über die Straßen .
Auch bei den Versicherungen gilt Windkraft inzwischen als riskantes Feld: Allein
die Allianz AG musste 2006 rund 1000 Schäden regulieren. Bei ihren 4000 versicherten
Rotoren rechnet die Münchner Allianz ,dass ein Windmüller alle vier Jahre mit
einem Schaden an seiner Anlage rechnen muss.
Nur das Auricher Unternehmen Enercon
konstruiert Windräder ohne Getriebe, damit entfällt eine der
Hauptschadensquellen.
Offshore problematisch: 2004 etwa musste die dänische
Firma Vestas, Marktführer weltweit, in einem ganzen Windpark an der dänischen
Westküste die Turbinen wieder abbauen, weil die Anlagen den Bedingungen der rauhen
See nicht standhielten.
Vor der englischen Küste gab es 2005 ähnliche
Probleme. Für Enercon ist das "technische Risiko" des Offshore-Einsatzes zu hoch,
deshalb Beschränkung auf das Festland.
Quelle: Spiegel Nr. 34, 20.8.2007
Seite 42 |
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| 98,8 Prozent allen CO2
stammt nicht aus der Technik |
Dr. Hans Penner, Diplomchemiker - 76351 Linkenheim-Hochstetten an Frau
Cornelia Behm (MdB), Bündnis 90/Die Grünen - 13.06.2007
Sehr geehrte
Frau Behm,
haben Sie vielen Dank für die Übersendung Ihrer Kleinen
Anfrage an den Deutschen Bundestag. Sie stellen die Frage: In welchen Mengen werden
die einzelnen Treibhausgase durch die deutsche Landwirtschaft emittiert?
Ich will dem Bundestag nicht vorgreifen, sondern möchte Ihre Frage lediglich
hinsichtlich des Kohlendioxids beantworten. Das Umweltbundesamt hatte mir am 10.08.2005
folgendes mitgeteilt: Die 'technische' Emission von Kohlendioxid lag im Jahre 2003
in Deutschland bei etwa 865 Mt CO2. Die Emission 'biologischen Kohlendioxids'
wird nicht exakt inventarisiert. Wissenschaftler schätzen jedoch, daß etwa 1,2
% der Emission von Kohlendioxid durch menschliches Handeln bedingt ist, der Rest ist
natürlichen Ursprungs.
Demnach sind 98,8 % der
Kohlendioxid-Emissionen biologischer Herkunft, d.h. sie entstammen der Atmung der
Lebewesen. Das weitaus meiste Kohlendioxid wird von Bodenbakterien produziert.
Deutschland hat 17,3 Millionen Hektar landwirtschaftliche Fläche und 11,1 Millionen
Hektar Waldfläche. Unter Vernachlässigung der tierischen und menschlichen
Atmung kann man sagen, daß 86% der Kohlendioxid-Emissionen der landwirtschaftlichen
Fläche entstammen. Nicht berücksichtigt sind die geologischen Emissionen.
Um das Ziel der Bundesregierung zu erreichen, die Kohlendioxid-Emission um 40 %
zu senken, müßte die landwirtschaftliche Kohlendioxid-Emission drastisch
gesenkt werden. Am effizientesten dürfte dieses Ziel durch Betonieren der
Grünflächen zu erreichen sein.
Allerdings wird auch bei der
Betonherstellung Kohlendioxid freigesetzt. Ich würde deshalb eher zum Asphaltieren
der Grünflächen raten. Eine chemische Desinfizierung der Böden kommt
sicher aus Gründen des Umweltschutzes nicht in Frage.
Mit freundlichen
Grüßen Hans Penner
PS: Kopien an biologisch interessierte
Bürger und Politiker |
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| Stromerzeugung in Deutschland aus
heimischem Holz |
Die LESA
Maschinen GmbH erzielt durch Mischdampf aus Wasser und Benzol im Schaeffer-Kraftwerk
wesentlich höhere Wirkungsgrade als alle anderen Kraftwerkstechniken. Ziel ist die
Stromerzeugung aus Holz, das in Deutschland ausreichend vorhanden ist und in großen
Mengen verottet, weil es sich nicht wirtschaftlich lohnend verkaufen läßt.
Ich beziehe per Briefpost LESA aktuell und lese in der Ausgabe 01 2007 auf Seite
4:
Energiekosten unter der Lupe Wussten Sie schon, dass die
Preissteigerungen für Energie gerne mit den gestiegenen Kosten für Öl und
Gas und den hohen Preisen an der Leipziger Strombörse begründet werden?
Dabei wurden in Deutschland 2005 weniger als 11% des Stroms aus Öl und Gas
gewonnen. 30% des Stroms wurden aus Kernkraft, 27% aus heimischer Braunkohle, 22% aus
Steinkohlekraftwerken und 10% aus erneuerbaren Energien gewonnen - alles Bereiche, die
keine nennenswerten Kostensteigerungen zu verzeichnen haben. Und nur 10% des in
Deutschland produzierten Stroms werden tatsächlich an der Leipziger Strombörse
gehandelt, sollen aber für die teils massiven Preissteigerungen verantwortlich sein.
Zitatende |
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| Apell an alle MdB im November
2005 |
Kontaktadresse: Dr. Ludwig Lindner,
Emslandstr.5, 45770 Marl ludwig_lindner@t-online.de
KTG-Fachgruppe "Nutzen der Kerntechnik";
Verband für Gesundheits-& Landschaftsschutz (VGL); Bürger für
Technik (BfT); Aktionsgemeinschaft für Energiesicherung und Kerntechnik (AEK);
Internationaler Arbeitskreis für Verantwortung in der Gesellschaft (IAVG);
VAA-Interessenkreis für Wissenschaft und Technik (VAA-IWT) und
Unabhängige Bürger
Wir brauchen eine realistische
Energiepolitik
Eine ausreichende Energieversorgung ist die Grundvoraussetzung
für unser Leben, Arbeit und Wohlstand. Strom ist die edelste Energie, einsetzbar
für alle Zwecke. Ohne Strom funktioniert unsere moderne Welt nicht mehr. Ein breiter
Energiemix bei der Primärenergie und beim Strom bedeutet Versorgungssicherheit und
begünstigt niedrige Preise.
Die Politik der sogenannten Energiewende der
vergangenen sieben Jahre mit dem Ausstieg aus der Kernenergie ist ein Irrweg. Er ist
nicht durchführbar, führt unser Land in die Sackgasse und in den
Staatsbankrott. Außerdem ersparen die deutschen Kernkraftwerke 160 Millionen Tonnen
CO²-Emission pro Jahr, so viel, wie alle deutschen Kraftfahrzeuge pro Jahr
ausstoßen. Unsere Forderung deshalb:
Schluß mit dem Kernenergieausstieg! Schluß
mit der Überförderung der erneuerbaren Energien! Rückkehr zu einer
Energiepolitik der Vernunft! Begründung:
Die Kernenergie liefert
über 50% des Grundlaststroms in Deutschland. Auf diesen preiswerten Strom
können und wollen wir nicht verzichten, weil dies der Volkswirtschaft und damit ganz
Deutschland nutzt.
Wind- und Solarstrom können wegen ihrer Unstetigkeit die
Kernkraft nicht ersetzen, denn der Wind hat häufig Flaute, die Sonne geht abends
unter und versteckt sich tagsüber meist hinter Wolken. Strom ist ohne Umwandlung
nicht speicherbar.
Ein sich drehendes Windrad bedeutet noch lange nicht, dass es
auch Strom liefert. Windräder liefern 1500 Volllaststunden im Jahr Strom,
Solaranlagen nur 800 Volllaststunden. Wir brauchen aber das ganze Jahr über Strom,
das können nur Kernenergie und Kohlekraftwerke, die mehr als 8000 Stunden pro Jahr
verfügbar sind.
Die Aussage "Erneuerbare Energien machen den Weiterbetrieb
von Kernkraftwerken in Deutschland überflüssig" ist falsch. Die Bürger
sind nicht bereit, Computer, Kühlschrank und Waschmaschine nur dann zu betreiben,
wenn der Wind weht oder die Sonne scheint.
Immer dann, wenn der Wind weht oder
die Sonne scheint, müssen Kraftwerke mit billigem Strom, dessen Erzeugung nur 2 bis
3 ct/kWh kostet, zurück gefahren werden, damit der teure Strom für 10 ct/kWh
(Wind) bzw. 50 ct/kWh (Sonne) ins Netz eingespeist werden kann. Auf Jahrzehnte besteht
keine Aussicht, Wind- und Solarstrom in Deutschland wirtschaftlich zu erzeugen. Dazu auch
Prof. Carl-Christian von Weizsäcker: "Das erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) ist
ökologisch nutzlos, volkswirtschaftlich zu teuer und sollte konsequenterweise
abgeschafft werden."
Die Kosten für die Einspeisevergütung nach EEG
(Erneuerbare- Energien- Gesetz) und KWKG (Kraft- Wärme- Kopplungsgesetz) betrugen im
Jahre 2004 bereits 3,6 Milliarden Euro. Die Subventionierung der sogenannten
regenerativen Energien belastet damit jeden 4-Personen- Haushalt in Deutschland mit rund
200 Euro pro Jahr. Davon profitieren im wesentlichen die Geldanleger, also Leute mit zu
viel Geld.
Windräder und Solarzellen sind inzwischen technisch ausgereift
und benötigen keine Überförderung mehr. Die Weiterführung der
Förderung im bisherigen Maße würde die deutsche Volkswirtschaft bis 2020
etwa 250 Milliarden Euro kosten. Diese Aussage einer Studie aus dem Jahre 2001 wurde vom
damaligen Bundeswirtschaftsminister und heutigem RAG-Vorsitzenden Werner Müller Ende
2004 nochmals bestätigt. Von diesem Geld werden subventionierte Arbeitsplätze
in der Wind- und Solarindustrie erhalten. Zum überwiegenden Anteil fließt das
Geld in die Taschen von Geldanlegern. Die Rendite der reichen Geldanleger erreicht das
Doppelte vom üblichen Zins, den der kleine Sparer bei seinem Geldinstitut
erhält. Das ist ein Skandal angesichts der vielfältigen Probleme in den
Bereichen Rente, Gesundheit und Arbeit.
Die in Deutschland verbreiteten
Nachrichten, daß auch das Ausland auf Kernkraft verzichten würde und auf
erneuerbare Energien setzen würde, sind eine Lüge. Deutschland steht mit seiner
Energiepolitik allein, das Ausland schaut mit Unverständnis zu bzw. es lacht
über die deutsche Naivität.
In den USA haben von den 103
Kernkraftwerken 35 Anlagen eine Verlängerung der Betriebszeit auf 60 Jahre erhalten.
Die Vorteile durch die Laufzeitverlängerung werden für einen typischen 1.000
MW-Reaktor auf circa 120 Millionen US-$ pro Jahr geschätzt.
Drei
Stromunternehmen haben bereits Anträge für die Standortgenehmigung eines neuen
Kernkraftwerkes eingereicht.
Auch die Schweiz hat für ihre Kernkraftwerke
eine unbefristete Betriebsgenehmigung erteilt.
Und Finnland und Frankreich bauen
in Westeuropa neue Kernkraftwerke.
In den USA wurde ein neues Energiegesetz
verabschiedet, wonach von 2006 bis 2015 für die Entwicklung eines neuen
Reaktorprototyps 1,25 Milliarden US-$ vorgesehen sind. Das Programm enthält auch
Investitionsanreize für bis zu 6 neue Reaktorblöcke.
Sozial ist, was
Arbeit schafft.
Hohe Energiepreise, Bürokratismus, Reformunwilligkeit
und fehlende Aussicht auf eine Rückkehr zur Vernunft vertreiben international
arbeitende Firmen aus Deutschland ins Ausland. Das Warten auf Besserung in Deutschland
erscheint inzwischen als aussichtslos. Die Abwanderung ins Ausland wird sich durch
Deutschlands Zaudern und Verzögern der notwendigen Entscheidungen verstärken.
Jüngstes Beispiel ist der Aluminiumhersteller Norsk Hydro in Hamburg und Stade.
Andere energieintensive Industrien wie Stahl, Papier und Chemie werden folgen, wenn nicht
bald gegengesteuert wird.
Das im Oktober 2005 erschienene Papier zur
Energiepolitik von den Gewerkschaften IGBCE, ver.di und den Stromerzeugern EnBW, E.ON,
RWE und Vattenfall ist ein mutiger Schritt zu mehr Wahrheit. In diesem Sinne ist
unverzügliches Handeln erforderlich. Jeder vergehende Tag ohne Taten bringt unser
Land dem Abgrund einen Schritt näher und versperrt die Rückkehr zur Vernunft.
Wir fordern von unseren Politikern Ehrlichkeit und
Engagement ohne Ideologie. Im Energiebereich bedeutet dies:
- Treten Sie den Lügen entgegen,
daß man Deutschland mit erneuerbaren Energien
versorgen könne und dass erneuerbare Energien
Arbeitsplätze schaffen würden. Jeder Arbeitsplatz
im Bereich der Windenergie wird mit 70.000 Euro
subventioniert.
- Sie müßten als Politiker auch
sich selbst gegenüber ehrlich sein. Beteiligen Sie
sich nicht an Wind- oder Solaranlagen oder entsprechenden
Fonds, auch wenn das legal ist. Diese
Steuerschlupflöcher müssen verschlossen werden!
Sie haben laut Grundgesetz die Pflicht, dem Volk zu dienen.
Sie haben deshalb auch die moralische Pflicht, sich nicht
zu Lasten der Bevölkerung daran zu beteiligen.
- Zur Endlagerung von radioaktiven
Abfällen: Engagieren Sie sich dafür, daß
das Endlager Gorleben für hochradioaktive Abfälle
zügig weiter erkundet wird. Das Endlager Konrad
für schwach- und mittelaktive Abfälle muß
endlich in Betrieb genommen werden. Das Endlagerproblem
muß gelöst werden, unabhängig davon, ob man
die Kernenergie befürwortet oder nicht.
- Betrieb der Kernkraftwerke: Engagieren Sie
sich dafür, daß die deutschen Kernkraftwerke
weiter betrieben werden. Es macht keinen Sinn, sie bei uns
zu schließen, wenn weltweit und rings um Deutschland
Kernkraftwerke länger laufen dürfen und neue
gebaut werden. Es wäre fatal, wenn Deutschland dann
aus ausländischen Kernkraftwerken Strom bezieht.
Deutschland muß wieder führend in der
Kernkraftwerkstechnologie werden.
Im Namen der Gruppen
Mit freundlichen Grüßen
Eckehard Göring Rolf
Ihsen Dr. Ludwig Lindner Dr. Lutz Niemann
Dr. Hans Penner
Klaus Theißing
Kontaktadresse: Dr. Ludwig Lindner, Emslandstr.5, 45770
Marl ludwig_lindner@t-online.de
Dieser Text "Wir brauchen eine realistische Energiepolitik"
wurde von 350 Bürgern aus ganz Deutschland unterschrieben. Diese
Unterschriften stehen stellvertretend für viele Millionen Bürger in
Deutschland ! |
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| Betriebsstörung im
Kernkraftwerk Forsmark 1 |
Ein Kurzschluss in der Freiluftschaltanlage des KKW Forsmark 1 in Schweden
am 25.7.06 führte zu Mehrfachfehlschaltungen, die eine Schnellabschaltung des
Reaktorblockes bewirkte. Der Fall wurde dank der vorhandenen Sicherheitseinrichtungen und
des sehr umsichtig handelnden Betriebspersonals erfolgreich beherrscht, ohne dass es zu
Folgeschäden in der Anlage oder zur Freisetzung von Radioaktivität kam.
Vorsorglich nahm der Betreiber zwei baugleiche Anlagen vom Netz. Die Anlage Forsmark 1
war noch sehr weit entfernt von der Gefahr einer Kernschmelze. Zwei weitere Reaktoren in
Schweden waren wegen Sommerrevision außer Betrieb.
Im Einzelnen
Nach einer Reaktorabschaltung ist der Reaktor weiterhin sehr heiß und es muß
die Nachwärme mit Notkühlsystemen abgeführt werden. Diese
Notkühlsysteme mit Dieselaggregaten sind vierfach redundant vorhanden. Zwei von vier
Systemen des Reaktorblockes 1 versagten und konnten erst nach 23 Minuten wieder von Hand
zugeschaltet werden. Die beiden anderen sprangen dagegen wie vorgesehen an. Das ist
ausreichend gewesen. Der Störfall wurde auf der sogenannten Ines-Skala von 1 bis 7
auf der Kategorie 2 eingestuft und an die IAEA (Internationale Atomenergiebehörde)
am 26.7.06 gemeldet. (Andres Jörle, Pressesprecher der schwedischen
Atomaufsichtsbehörde SKI).
Ähnliche Vorfälle in deutschen KKW sind
nach Untersuchungen der Betreiber und der Aufsichtsbehörden auszuschließen.
(Nuclear Communications Network No.170, 4.8.06,
www.worldnuclear.org ,
Presseinfo Deutsches Atomforum (DatF) 4.8.06 Welt 5.8.06, 7.8.06, 9.8.06, Tagesspiegel
8.8.06, Berliner Zeitung. 5.8.06, FAZ 8.8.06 u.a.)
Als Aftonblandet, die
auflagenstärkste Zeitung Schwedens, nach dem Störfall fragte ,ob man die KKW
für sicher halte, stimmten 40.000 Leser ab : 3 von 4 sagten ja. (Frankfurter
Rundschau vom 15.8.06)
Quelle: Bürger für Technik www.buerger-fuer-technik.de
Dr.Ludwig Lindner |
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| Denkschrift Energieversorgung
sichern |
Politische, technologische und wirtschaftliche Implikationen
Eine Denkschrift der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften, Mai
2006
Zitat von Seite 5: Die Energieversorgung der nächsten Jahrzehnte
wird in der Hauptsache auf Kohle und Kernenergie aufbauen müssen, auch um
Engpässe bei der Versorgung mit Öl und Erdgas auszugleichen. Das erfordert eine
Verstärkung grenzüberschreitender Kooperation, in die sich Deutschland als ein
rohstoffarmes Land, das über eine lange naturwissenschaftlich- technische Tradition
verfügt, besonders einbringen muss. Zitatende - Quelle: akdw.nrw.de unter Aktuelles -
Downloads
Download der 38-seitigen Denkschrift im pdf-Format, herausgegeben
unter Vorsitz von
Prof. Dr. Manfred J.M. Neumann Präsident der
Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften Diese Denkschrift ist
von folgenden Mitgliedern der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften
erarbeitet worden:
Prof. Dr.-Ing. Johann Friedrich Böhme, Bochum Prof.
Dr. Gert Eilenberger, Jülich Prof. Dr. Klaus Heinloth, Bonn Prof. Dr. Dr.
h.c. Ludger Honnefelder, Bonn Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Klaus Knizia, Dortmund
Prof. Dr.-Ing. Karl-Friedrich Knoche, Aachen Prof. Dr.-Ing. Kurt Kugeler, Aachen
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Paul Mikat, Düsseldorf Prof. Dr. Manfred J. M. Neumann,
Bonn Prof. Dr. techn. Dr. techn. E.h. Franz Pischinger, Aachen Prof. Dr. Dr. h.c.
mult. Horst Rollnik, Bonn Prof. Dr. Dres. E.h. Hans K. Schneider, Köln Prof.
Dr. Dr. h.c. mult. Joachim Treusch, Jülich Prof. Dr. Carl Christian von
Weizsäcker, Bonn Prof. Dr. Dr. h.c. Dietrich H. Welte, Aachen Prof. Dr. Dr.
h.c. mult. Günther Wilke, Mülheim a. d. Ruhr Ein wichtiger Beitrag stammt
von: Prof. Dr. Matthias W. Haenel, Mülheim a. d. Ruhr |
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| G-8-Gipfel: SPD unbelehrbar ?
Warum Atomaustieg ? |
Deutschland steht mit dem Atomausstieg allein
In der
Abschlußerklärung, die im Konsens verabschiedet werden mußte,
heißt es: "Wir erkennen an, dass die G-8-Mitglieder unterschiedliche Wege
verfolgen, um das Ziel der Energiesicherheit und des Klimaschutzes zu erreichen".
Im Kreise der Staats- und Regierungschefs habe man aber Verständnis für
die Position von Frau Merkel in Anspielung auf die Wünsche ihres
SPD-Koalitionspartners. Deutschland (Die SPD) lehnt als einziges Land der G8 den Ausbau
der Kernenergie ab.
USA, Kanada, Japan, Frankreich, Großbritannien, Italien
und Rußland setzen dagegen weiter auf Kernenergie. Nicht einmal die neue
linksorientierte italienische Regierung unterstützt die offizielle deutsche
Position.
Für das Thema Kernenergie hatte der Wirtschaftsgipfel in
Gleneagles im Sommer 2005 lediglich einen Satz übrig. In diesem Jahr füllt der
Abschnitt zur Kernenergie eine ganze Seite im 12-seitigen Energiedokument aus.
Atomkritiker können jetzt kaum noch behaupten, der deutsche Atomausstieg sei
Teil einer internationalen Bewegung.
Die Welt, Süddeutsche Zeitung,
Frankfurter Allgemeine Zeitung am 17.7.06
Die G8-Abschlußdokumente sind
über Bundesregierung.de erreichbar.
Bericht von Dr. Ludwig
Lindner vom 07.01.2006 zum Thema: Uranvorräte auf der Erde |
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Links Energie-Fakten.de
Buerger-fuer-Technik.de
Lesa-Maschinen.de
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